Der Umsatz legte dank eines guten Weihnachtsgeschäfts zwar um 400 Millionen auf 14,5 Milliarden US-Dollar zu. Die 3 Milliarden
Dollar Pensionskosten ließen das operative Ergebnis jedoch auf minus 2,8 Milliarden Dollar einbrechen. Die Anlage der Pensionsgelder erzielte nicht die von UPS gewünschte Rendite.
Bereinigt um die Pensionskosten lief es jedoch besser für den Logistikkonzern. Die bereinigte operative Marge hielten die Amerikaner mit 14,1 Prozent fast konstant, und der bereinigte Gewinn je Aktie legte sogar um 4 Cent auf 1,32 Dollar zu.
Für das laufende Jahr zeigte sich UPS zuversichtlich. Der Gewinn soll um 6 bis 12 Prozent auf 4,80 bis 5,06 Dollar je Aktie zulegen, wenn von der bereinigten Basis 2012 aus gerechnet wird. Der Konzern kündigte an, für 4 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen zu wollen. Das ist eine beträchtliche Ausweitung der bisherigen Pläne, die lediglich Aktienrückkäufe für 1,5 Milliarden Dollar vorgesehen hatten.
Mitte Januar hatte UPS die milliardenschwere Übernahme des niederländischen Paketdienstleisters TNT Express abgeblasen. Mit dem Zukauf für 5,2 Milliarden Dollar wollte der US-Konzern in Europa expandieren. Der nach Umsatz größte internationale Logistiker vor FedEx und der Deutsche-Post-Tochter DHL ist in der Region bislang vergleichsweise schwach vertreten. Doch nach einem monatelangen Hin und Her mit der EU-Kommission zeichnete sich ab, dass die Brüsseler Behörde die Transaktion wegen Wettbewerbsbedenken vermutlich kippen würde. UPS zog die Offerte für die Niederländer zurück.
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