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21.12.2012 11:44

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"KEIN DRUCK"

Commerzbank will Staatshilfe vorerst nicht zurückzahlen

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Die Commerzbank hat vorerst keine Pläne zur Rückzahlung der Staatshilfe, die der Staat ihr in der Finanzkrise gewährt hatte.

"Wir werden die stille Einlage des Bundes verzinsen, daher gibt es auch keinen Druck sie zurückzuzahlen", sagte Commerzbank-Chef Martin Blessing der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Die stille Einlage sei ohnehin nur bis Ende 2017 als Eigenkapital anerkannt. Spätestens dann mache sie ökonomisch keinen Sinn mehr. Der Bund hatte der Commerzbank in der Finanzkrise eine milliardenschwere Hilfe gewährt und sich gleichzeitig mit gut 25 Prozent an der Bank beteiligt.

    Blessing schloss unterdessen die Auflösung weiterer Filialen aus: "Weitere Filialschließungen würden unsere Kosten kurzfristig kaum senken." Allerdings sei man in Gesprächen mit dem Betriebsrat in Bezug auf flexiblere Arbeitszeiten für Mitarbeiter. Das könnte den drohenden Arbeitsplatzabbau mildern. Wie viele Stellen das retten könnte, wollte er nicht beziffern, "aber es lohnt sich sehr, darüber intensiv zu sprechen."

MÜNCHEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Julia Schwager/Commerzbank AG

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Kommentare zu diesem Artikel

Motzer schrieb:
21.12.2012 19:34:11

Wenn das Geld nicht reicht, kommt halt die nächste Kapitalerhöhung. Die Aktionäre sind ja schon daran gewöhnt. Irgendwann sind es dann Pennystocks.

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