06.12.2012 11:54
Bewerten
(0)

Telekom dementiert Stellenabbaugerüchte - Dividende aus Reserven

"Völliger Unsinn": Telekom dementiert Stellenabbaugerüchte - Dividende aus Reserven | Nachricht | finanzen.net
"Völliger Unsinn"
Der Vorstand der Deutschen Telekom hat keine Pläne für massive Stellenkürzungen.
"Es gibt kein neues Programm zum Abbau von Arbeitsplätzen", sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag und wies anderslautende Medienberichte als "völligen Unsinn" zurück. Danach soll der Bonner Konzern angeblich über die Einsparung von bis 12.000 Mitarbeitern in den Servicesparten des Unternehmens nachdenken. Bisher hatten die Bonner die hohe Belegschaftszahl, die noch aus den Zeiten als Staatsmonopolist stammt, kontinuierlich, aber behutsam verringert.

   Telekom-Chef Rene Obermann stellt am Donnerstagabend Investoren die Strategie für die kommenden Jahre vor. Dabei werden Aussagen zur künftigen Dividende sowie zu Gewinnzielen erwartet, zu einem Stellenabbauprogramm dagegen nicht. An der Börse sank die T-Aktie in einem ansonsten freundlichen Umfeld um 0,74 Prozent auf 8,56 Euro und setzte sich damit ans Dax-Ende (DAX).

 TELEKOMMUNIKATIONSBRANCHE UNTER DRUCK

   Wie andere große Anbieter in Europa reagiert die Deutsche Telekom seit Jahren mit kontinuierlichem Stellenabbau und einer Verschlankung ihrer Prozesse auf den zunehmend härter werdenden Wettbewerb. Bisher blieben ihr aber schlagartige Stellenstreichungen, wie sie France Telecom und Telefonica vorgenommen haben, erspart. 2011 hatte der Konzern im Schnitt 240.000 Vollzeitstellen. 2009 waren es noch 258.000 gewesen. Dieses Jahr hatte die Telekom bereits Kürzungen am Hauptsitz eingeleitet. Bis 2015 sollen 1.300 Arbeitsplätze wegfallen. Bereits gegen diesen vergleichsweise geringen Abbau hatte es Proteste gegeben.

     Telekomkonzerne haben es in Europa erheblich schwerer als in den USA. Während dort der Markt weiter wächst und Telefonierer bereit sind, immer mehr Geld besonders für mobiles Internet auszugeben, liegt der monatliche Durchschnittsumsatz in Europa etwa bei der Hälfte. Verbraucher achten angesichts der Schuldenkrise und der schwachen Konjunktur auf Preise und wechseln zu Günstiganbietern. Zudem deckeln Regulierer Einnahmequellen wie Preise für SMS, das Weiterleiten von Anrufen ins eigene Netz und Roaminggebühren im Ausland immer weiter ab. Besonders ehemalige Staatsmonopolisten mit teuren Netzen und einer traditionell sehr großen Belegschaft sehen ihre Marge kontinuierlich schrumpfen.

KEIN SPIELRAUM FÜR HOHE DIVIDENDE

  Anders als der Großteil der Konkurrenz hat die Telekom sich von ihrem hohen Dividendenniveau noch nicht verabschiedet. Wie für das vergangene Jahr soll die Ausschüttung für 2012 bei 70 Cent je Aktie liegen. Dabei nehmen die Bonner den freien Barmittelzufluss zum Maßstab, nicht den Überschuss. Um die Dividende zu bezahlen und Aktionäre angesichts sinkender Aktienkurse bei Laune zu halten, greifen sie aber tief in die Reserven. Hätte Unternehmenschef Obermann wie geplant die amerikanische Mobilfunktochter an AT&T verkaufen dürfen, wären 39 Milliarden Dollar nach Bonn geflossen. Nun, da er die Sparte mit dem US-Anbieter MetroPCS zusammenlegt, muss er noch Geld drauflegen. Spielraum für Dividenden, die den Überschuss übersteigen, bleibt so nicht.

    BONN (dpa-AFX)

Bildquellen: Deutsche Telekom AG
Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Telekom AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Telekom AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.08.2017Deutsche Telekom market-performBernstein Research
11.08.2017Deutsche Telekom buyUBS AG
09.08.2017Deutsche Telekom overweightBarclays Capital
09.08.2017Deutsche Telekom market-performBernstein Research
07.08.2017Deutsche Telekom kaufenJP Morgan Chase & Co.
11.08.2017Deutsche Telekom buyUBS AG
09.08.2017Deutsche Telekom overweightBarclays Capital
07.08.2017Deutsche Telekom kaufenJP Morgan Chase & Co.
04.08.2017Deutsche Telekom overweightJP Morgan Chase & Co.
04.08.2017Deutsche Telekom kaufenDZ BANK
17.08.2017Deutsche Telekom market-performBernstein Research
09.08.2017Deutsche Telekom market-performBernstein Research
04.08.2017Deutsche Telekom Sector PerformRBC Capital Markets
03.08.2017Deutsche Telekom HoldS&P Capital IQ
03.08.2017Deutsche Telekom HoldCommerzbank AG
24.05.2017Deutsche Telekom verkaufenJefferies & Company Inc.
09.05.2017Deutsche Telekom UnderperformJefferies & Company Inc.
09.03.2017Deutsche Telekom UnderperformMacquarie Research
13.02.2017Deutsche Telekom UnderperformJefferies & Company Inc.
03.11.2016Deutsche Telekom UnderperformJefferies & Company Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Telekom AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht mit Verlust ins Wochenende -- Dow Jones im Minus -- STADA-Übernahme erfolgreich -- Verhandlungen über Zukunft von Air Berlin -- Calpine, Deutsche Bank im Fokus

Darmstädter Merck-Konzern will vor weiteren Großübernahmen Schulden abbauen. Analyst ermittelt den perfekten Einstiegskurs für Bitcoins. Busch bei Pfeiffer Vacuum mit neuem Etappensieg. Venezuelas Bolivar fällt auf Rekordtief. Unsicherheit beim iPhone 8: Wann kommt das neue Apple Smartphone? UniCredit-Aufnahme im EuroStoxx möglich - Airbus hofft auf Stoxx.

Top-Rankings

KW 33: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot (Juni 2017)
Die Top-Positionen von Warren Buffett

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Die Meister-Liste der 1. Fußball Bundesliga
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?
Bitcoin & Co.: Die wichtigsten Kryptowährungen
Welche Digitalwährung macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Deutsche Bank wird optimistischer für deutsche Aktien und sieht beim DAX bis Jahresende noch 3 Prozent Luft nach oben. Was glauben Sie, wie sich der DAX bis zum Ende des Jahres entwickeln wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Air Berlin plcAB1000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
EVOTEC AG566480
Nordex AGA0D655
Amazon906866
Allianz840400
AlibabaA117ME
TeslaA1CX3T
Lufthansa AG823212
BMW AG519000