13.10.2017 14:17
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Tim Cook winkt ab: Anleger sollten sich besser nicht auf eine AR-Brille von Apple freuen

"Nicht Erster sein": Tim Cook winkt ab: Anleger sollten sich besser nicht auf eine AR-Brille von Apple freuen | Nachricht | finanzen.net
"Nicht Erster sein"
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Im Rahmen seines Europa-Besuchs hat Apple-Chef Tim Cook einen kleinen Einblick in die Pläne des Techriesen gegeben. Seine Aussagen zu einem AR-Gerät von Apple dürften bei vielen Fans für lange Gesichter gesorgt haben.
An Selbstbewusstsein mangelt es Apple nicht. Das hat der CEO des nach Börsenwert teuersten Unternehmens weltweit, Tim Cook, erst kürzlich wieder bewiesen. Auf den hohen Kaufpreis des neuen Hoffnungsbringers iPhone X angesprochen, erklärte der Manager, das Gerät sei ein Schnäppchen für die Technologie, die Apple-Kunden für den Preis geliefert bekämen.

AR nur so groß dank Apple

Nun hat Tim Cook in einem Interview mit dem britischen "The Independent" nachgelegt und seinen Konzern auch in einem anderen Bereich als Vorreiter positioniert: Augmented Reality. Die neue Boombranche habe nur deswegen derart zulegen können, weil Apple für Entwickler die ideale Plattform biete. Die Integration von Augmented Reality in Apples Betriebssystem iOS habe dafür gesorgt, dass AR heute so erfolgreich ist. Der Konkurrenz voraus habe sein Konzern dabei eine integrierte Plattform - sowohl Entwickler als auch Anwender würden von diesem homogenen System profitieren, so Cook weiter.

Keine Apple AR-Brille

Spekulationen um ein neues Produkt von Apple, um die Möglichkeiten, die AR bietet, auch auf Hardwareebene abzubilden, erteilte der Apple-Chef aber eine Absage. Eine AR-Brille wird es von Apple vorerst nicht geben. Cook sprach von "zu großen Herausforderungen" auf diesem Gebiet, die Technik habe noch Nachholbedarf und sei noch nicht reif für ein entsprechendes Produkt. Für den Techriesen stehe aber Nutzererfahrung im Fokus - mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten könne Apple diese nicht in gewohnter Qualität liefern.

Auch beim iPhone X war die Zeit lange nicht reif

Diese Erfahrung hat der Konzern wohl auch mit seinem neuen Hoffnungsbringer, dem Jubiliäumssmartphone iPhone X machen müssen. Wie Apple Design-Chef Jony Ive erst kürzlich erklärte, habe die Entwicklung des Top-Gerätes fünf Jahre gedauert. Nicht Apples Ideenlosigkeit, sondern technische Hürden seien das Problem gewesen. "Wir mussten warten, bis die Technologie so weit war", so der Kreativkopf.

Möglicherweise ein kleiner Trost für all jene, die sich auf eine AR-Brille von Apple gefreut hatten. Denn grundsätzlich bleibt das Thema für Apple interessant. "Unbedingt Erster zu sein, interessiert uns dabei nicht", so Tim Cook.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Apple, Marco Prati / Shutterstock.com, Justin Sullivan/Getty Images, Kevork Djansezian/Getty Images
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