Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFonds 
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

18.06.2013 10:07

Senden
5.000 JOBS GESTRICHEN

Commerzbank einigt sich mit Betriebsrat auf Stellenabbau

Commerzbank zu myNews hinzufügen Was ist das?


Die teilverstaatlichte Commerzbank und der Betriebsrat haben sich den Verhandlungen über den Stellenabbau offenbar in der Mitte getroffen.

Die teilverstaatlichte Commerzbank streicht offenbar mehr als 5.000 Stellen. Das Institut und der Betriebsrat hätten sich nach monatelangen Verhandlungen nun auf den Umfang der Einschnitte geeinigt, hieß es am Dienstag in Unternehmenskreisen, die damit einen Bericht des "Handelsblatts" bestätigten. Die Bank wollte die Informationen nicht kommentieren. Ende März hatte die zweitgrößte deutsche Bank noch rund 54.000 Voll- und Teilzeitbeschäftigte.

Noch fehlt den Kreisen zufolge die endgültige Unterschrift des Betriebsrats. Dieser wolle am Dienstag und Mittwoch über das Sparprogramm beraten und abstimmen. Eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi bezeichnete die genannte Zahl und die dahinter stehende Strategie als nicht nachvollziehbar. Ausführlich wolle sich Verdi nach der Sitzung des Gesamtbetriebsrats am Mittwoch äußern. Im Januar hatte das Institut den Abbau von 4.000 bis 6.000 Vollzeitstellen angekündigt. Den Durchbruch bei den schwierigen Gesprächen habe die Klausurtagung von Management und Arbeitnehmervertretern in der vergangenen Woche in Bonn gebracht, hieß es. Die Commerzbank hat bereits rund 500 Millionen Euro für den Stellenabbau zurückgelegt. Der Abbau ist Teil des bis 2016 laufenden Konzernumbaus, mit dem der Vorstand die mit Gewinnrückgängen kämpfende Bank wieder profitabler machen möchte.

Die Details etwa zum Zeitplan und dem Umfang der Jobkürzungen in einzelnen Bereichen blieben zunächst unklar. Fest steht, dass ein großer Teil der Einschnitte das seit langem schwächelnde Privatkundengeschäft betrifft. Die Commerzbank hatte im Februar angekündigt, allein in dieser Sparte 1.800 Vollzeitstellen abbauen zu wollen. Bis 2015 würde somit etwa jede siebte der rund 13.000 Stellen in der Sparte wegfallen. Ursprünglich stand sogar einmal die Zahl von 3.400 Stellen im Raum. Schon bekannt ist, dass etwa 500 Vollzeitstellen bei der früheren Eurohypo wegfallen - jener Problemtochter, die auf Druck der EU größtenteils abgewickelt wird.

Das Privatkundengeschäft entwickelte sich zuletzt zunehmend zu einem Sorgenkind. Mit den gut 1.200 Filialen verdiente der DAX-Konzern kaum noch Geld. Im Gesamtjahr 2012 halbierte sich der Vorsteuergewinn auf 245 Millionen Euro. Dabei sollte gerade der Privatkundenbereich von der kurz vor der Finanzkrise vollzogenen Übernahme der Dresdner Bank profitieren.

Hohen Aufwendungen stehen sinkende Erträge gegenüber. Die Kostenquote stieg auf zuletzt 90 Prozent. Deshalb will die Commerzbank sparen. Das Institut plant aber zugleich Investitionen etwa in neue Filialmodelle mit flexibleren Öffnungszeiten, um mehr Kunden zu gewinnen. Dabei sollen keine Niederlassungen wegfallen, allerdings soll es künftig unterschiedliche Angebote in den Zweigstellen geben. Bis 2016 soll das Privatkundengeschäft wieder 500 Millionen Euro zum operativen Gewinn beisteuern./enl/zb/kja

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Julia Schwager/Commerzbank AG

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Commerzbank

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
24.04.14Commerzbank UnderweightBarclays Capital
23.04.14Commerzbank HoldWarburg Research
16.04.14Commerzbank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.04.14Commerzbank SellUBS AG
11.04.14Commerzbank ReduceKelper Cheuvreux
07.04.14Commerzbank OutperformBNP PARIBAS
21.03.14Commerzbank overweightMorgan Stanley
13.03.14Commerzbank buySociété Générale Group S.A. (SG)
14.02.14Commerzbank kaufenExane-BNP Paribas SA
14.02.14Commerzbank kaufenMerrill Lynch & Co., Inc.
23.04.14Commerzbank HoldWarburg Research
28.02.14Commerzbank haltenNomura
26.02.14Commerzbank haltenGoldman Sachs Group Inc.
14.02.14Commerzbank haltenCredit Suisse Group
11.02.14Commerzbank haltenDeutsche Bank AG
24.04.14Commerzbank UnderweightBarclays Capital
16.04.14Commerzbank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.04.14Commerzbank SellUBS AG
11.04.14Commerzbank ReduceKelper Cheuvreux
19.03.14Commerzbank ReduceKelper Cheuvreux
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Commerzbank nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

Commerzbank13,00
-2,22%
Commerzbank Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen