Von Juan Montes
DOW JONES NEWSWIRES
MADRID (Dow Jones)-- Der spanische Baukonzern ACS kommt mit dem geplanten Verkauf von Vermögenswerten im Bereich Erneuerbarer Energien nun offenbar doch voran. Als Erstes werde das Solarthermiegeschäft vermutlich Anfang Juni veräußert, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen am Dienstag. Unter anderem hätten Investmentfonds der Deutschen Bank und der französischen BNP Paribas Gebote für die Solarthermiewerke mit einer Gesamtkapazität von 349 Megawatt (MW) abgegeben.
Ein ACS-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Bei Deutscher Bank und BNP Paribas war kurzfristig niemand zu erreichen.
Die Actividades de Construccion y Servicios SA (ACS) will sich von Assets im Volumen von bis zu 4,6 Mrd EUR trennen. Mit den Erlösen will der Konzern aus Madrid seinen massiven Schuldenberg reduzieren. Zudem hätte er weitere Barmittel für den Ausbau der Beteiligungen am deutschen Wettbewerber Hochtief und dem spanischen Versorger Iberdrola. An der Hochtief AG hält ACS derzeit 43%, angestrebt wird ein Anteil von knapp über 50%.
Veräußert werden sollen außerdem Windparks innerhalb und außerhalb Spaniens mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1.400 MW. Diese Transaktionen kommen bislang jedoch nicht voran. Da sich kein Einzelkäufer für alle Erneuerbare-Energien-Assets fand, schnürte ACS sechs Pakete, die nun separat verkauft werden sollen.
Zu den möglichen Käufern zählen Versorger, unabhängige Stromerzeuger und Infrastrukturfonds. Laut Kreisen haben bislang Italiens Enel SpA, die spanische Gas Natural SDG SA und der US-amerikanische Versorger NextEra Energy Inc sowie der Investmentarm von Morgan Stanley Interesse gezeigt.
-Von Juan Montes,
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(Pablo Dominguez hat zu dem Artikel beigetragen.)
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May 10, 2011 08:26 ET (12:26 GMT)
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