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25.06.2009 11:27

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AKTIE IM FOKUS 2: adidas schwach nach Nike-Zahlen

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    (neu: Analystenkommentare von equinet und Merck Finck)     FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Aktien von adidas <ADS.ETR> sind am Donnerstag belastet von enttäuschenden Zahlen des US-Konkurrenten Nike unter Druck gekommen. Bis 10.45 Uhr verloren die Titel 1,44 Prozent auf 27,33 Euro. Der Dax <DAX.ETR> gab unterdessen 0,50 Prozent auf 4.811,46 Zähler nach. Aktienhändler verwiesen angesichts der adidas-Verluste auf den nachbörslichen Kursrutsch der Nike-Aktien.

    Alle Sondereffekte herausgerechnet konnte der weltgrößten Sportartikelhersteller zwar zunächst einmal mehr Gewinn ausweisen als von den meisten Analysten erwartet, die schwache Auftragsentwicklung wirkte aber auf die Börsianer alarmierend. Diese sei auch für die Sportartikelhersteller hierzulande ein negatives Signal, sagte ein Händler. Insbesondere die schwache Auftragsentwicklung in Europa habe die Titel von adidas und auch PUMA <PUM.ETR> unter Druck gesetzt. Zudem wirkten starke Währungseffekte bei diesen beiden Werten negativ.

    Die Schwäche des Kleidungssektors sei eine mehr oder weniger globale Schwäche, keine unternehmensspezifische, sagte ein Händler. Adidas sei hiervon stärker betroffen als PUMA, da der Anteil des Umsatzes, der über Kleidung generiert werde, um zehn Prozent höher liege als bei PUMA.

    Equinet ließ derweil die adidas-Titel mit einem Kursziel von 22,00 Euro auf "Reduce". Die Zahlen zum vierten Geschäftsquartal von Nike seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie. Allerdings signalisiere der gesunkene Auftragsbestand, dass weiterhin mit schwierigen Marktbedingungen zu rechnen sei. Seine kurzfristig vorsichtige Betrachtung des deutschen Sportartikelkonzerns sei durch die Nike-Zahlen insgesamt bestätigt worden.

    Analyst Robert Greil von Merck Finck setzte indes seine "Hold"-Einstufung für adidas unter Beobachtung. Er rechnet nicht mit einer Erholung der Nachfrage für Sportartikel vor dem vierten Quartal 2009, wenn sich erste Ausläufer der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika abzeichnen dürften./sf/la

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