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Deutsche Post Aktie [WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004]

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05.01.2009 13:09

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AKTIE IM FOKUS: Deutsche Post sehr schwach - Thema: Personelle Änderungen


        FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Titel der Deutschen Post haben am Montag zu den größten Verlierern im Dax gezählt und damit unter anhaltender Unsicherheit wegen anstehender Veränderungen im Vorstand gelitten. Dabei drücke auch ein Artikel in der "Financial Times Deutschland" (FTD) zu weiteren Personalentscheidungen auf die Stimmung, sagte eine Analystin.

    Gegen 12.30 Uhr fielen die Post-Aktien  um 3,34 Prozent auf 11,27 Euro. Der Leitindex  dagegen rückte um 0,31 Prozent auf 4.988,54 Zähler vor.

    Börsianer sprachen vor allem von "Nachwehen vom Freitag", als bekannt wurde, dass Finanzchef John Allan den Logistikkonzern zum 30. Juni 2009 verlassen wird. Die Nachfolge ist noch unklar, und dies sorge am Markt für Unsicherheit, sagten Händler. Equinet-Analyst Jochen Rothenbacher hatte bereits Ende letzter Woche negativ auf den Rücktritt reagiert und das Papier von "Hold" auf "Reduce" abgestuft. Die Meldung sei völlig überraschend gekommen und klar negativ.

    Analystin Ruxandra Haradau-Döser vom Bankhaus Metzler begründete die Verluste bei den Aktien zudem mit einem negativ aufgenommenen Artikel in der "FTD" an diesem Morgen, demzufolge Post-Chef Frank Appel weitere Veränderungen in der Konzernführung plant. Dies werfe ein neues Licht auf die Meldung vom Freitag, der zufolge Finanzchef Allan den Logistikkonzern Ende Juni verlassen wird. Anleger könnten nun folgern, dass die Deutsche Post sich von Managern trennen könnte, die die aktuellen Schwierigkeiten bei der Post nicht gelöst haben. Dies wiederum dürfte darauf hindeuten, dass die Probleme bei dem Logistiker derzeit größer als gedacht seien. Zudem könnten die Investoren die FTD-Meldung negativ aufgefasst haben, wonach weitere Zukäufe für das Logistikgeschäft geplant sind.

    Wie die Wirtschafszeitung unter Berufung auf Kreise berichtet hatte, gilt die baldige Ablösung von DHL-Chef John Mullen als sicher. Der Australier habe sich bei der laufenden Abwicklung des US-Expressgeschäfts "bisher nicht mit Ruhm bekleckert", hieß es. Ein Postsprecher wollte den Bericht am Sonntag gegenüber dpa-AFX nicht kommentieren und nannte ihn "reine Spekulation"./la/ck

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