FRANKFURT (dpa-AFX) - Die
Aktien des Telefonkonzern Telefonica <TEF.SCM> <TNE5.FSE> haben am Donnerstag nach postiven Analystenkommentaren und Meldungen zu einem Tochterunternehmen deutlich weniger als der Gesamtmarkt verloren. Gegen 11.10 Uhr gaben die Papiere um 0,60 Prozent nach auf 14,82 Euro. Zur gleichen Zeit rutschte der
Eurostoxx 50 <SX5E.DJX> um 1,78 Prozent auf 2.442,89 Punkte ab.
Analysten von JP Morgen zählten den Telefonkonzern in einer aktuellen Studie zu den "Top 30 Unternehmen" weltweit und stuften die Aktien von Telefonica weiterhin mit der Bewertung "Overweigh" ein. Die Experten schrieben den Papiere eine Schlüsselstellung in jedem Aktien-Portfolio zu. Der Ausblick auf den Barbestand bleibe für das laufende Jahr positiv, hieß es. Das Unternehmen habe zudem bei der Dividende ein Plus von 15 Prozent angekündigt. In den kommenden Monaten seien daher Aktienrückkäufe wahrscheinlich, schrieben die Experten von JP Morgan. Die Kollegen von der US-Bank Morgan Stanley rechnen dagegen mit einem leichten Dämpfer bei den Geschäften der Telefonica. Nach einer Analyse der aktuellen Geschäftsentwicklung erwarten die Analysten die Bilanz für das zweite Quartal "einen Tick" schwächer als das Auftaktquartal. In der zweiten Jahreshälfte sei dann aber mit einer "milden" Verbesserung bei den Konzernumsätzen zu rechnen.
Außerdem lieferte Telefonica am Morgen eine positive Einschätzung zu den Geschäften in Mexiko. Die Spanier betreiben den zweitgrößten Mobilfunkanbieter des Landes. Im Laufe des Jahres soll der Kundenstamm in Mexiko nach Aussage eines führenden Telefonica-Managers um 16 Prozent erhöht werden./jkr/gl