03.12.2008 12:00
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AKTIEN IM FOKUS: Europäische Autotitel sehr schwach nach US-Absatzzahlen

        FRANKFURT/PARIS/MAILAND (dpa-AFX) - Die Aktien der europäischen Autohersteller haben am Mittwoch nach Absatzeinbrüchen in den USA im November spürbar nachgegeben. Händler und Analysten sprachen von einer "dramatischen" und zum Teil auch von einer "alarmierenden Situation". Im Fokus stünden aber derzeit vor allem Aussagen zur möglichen Rettungsaktion für die schwer  angeschlagenen US-Autohersteller General Motors (GM)   und Ford Motor .

    Bis 11.15 Uhr verloren Daimler  3,78 Prozent auf 22,675 Euro, nachdem 38,2 Prozent weniger Autos der Marke Mercedes-Benz abgesetzt wurden. BMW büßten 4,04 Prozent auf 18,860 Euro ein, nachdem ein Absatzrückgang von 26,8 Prozent gemeldet wurde. Volkswagen  gaben um 2,08 Prozent auf 285,20 Euro nach. Der VW-Absatz sank um 19,2 Prozent, der von Audi  um 25,4 Prozent. Porsche  sanken dagegen recht moderat um 0,46 Prozent auf 45,68 Euro, obwohl der Absatz der Nobelmarke sogar um knapp 50 Prozent eingebrochen war. Der Leitindex DAX  fiel zugleich um 2,03 Prozent auf 4.439,57 Punkte.

    In Frankreich büßten PSA Peugeot Citroen   4,22 Prozent auf 14,175 Euro ein und Renault   verloren 2,89 Prozent auf 16,975 Euro. In Italien gaben Fiat   um 1,08 Prozent auf 5.480 Euro nach.

    Die Situation für die Autohersteller in den USA spitze sich immer weiter zu, schrieb Analyst Tim Schuldt von equinet. Auch wenn das nicht das Hauptproblem für die deutschen Produzenten sei, da sie im internationalen Vergleich immer noch besser abschnitten als die Wettbewerber und die Profitabilität in diesem Markt wegen des starken Euro insgesamt gering sei. "Trotzdem ist es beunruhigend, da wir uns fragen müssen, ob die USA eine Vorreiterrolle haben könnte, für das, was wir noch in Europa zu erwarten haben."

    Analyst Georg Stürzer von der UniCredit schrieb: "Der November hat sich eingereiht in die schwachen Absatzmonate in den USA. "Nachdem sich die sainsonbereinigte Verkaufsrate zuletzt auf einem Niveau von 10 bis 11 Millionen stabilisiert zu haben scheint, sehen wir das als Hinweis, dass dies das wahre Marktniveau ist, exklusive des starken Einflusses günstiger Kredite während der letzten Jahre". Das dürfte auch im ersten Quartal 2009 andauern, womit aber der Boden bei der US-Nachfrage erreicht sein sollte.

    "Wichtiger als die monatliche Absatzentwicklung sind die Aussichten infolge eines Rettungspakets für die US-Autohersteller, da diese kurfristig mehr Einfluss auf die Aktienkurse haben als die November-Zahlen", schrieb Stürzer weiter. Nachdem nun die schwer angeschlagenen US-Autobauer ihre Restrukturierungspläne vorgelegt hätten, seien die Neuigkeiten hierzu aus Washington über die nachgefragten 25 Milliarden US-Dollar für die Autohersteller wichtiger. Allein GM braucht noch im Dezember einen Kredit über vier Milliarden Dollar und bat den US-Kongress bis Ende 2009 um insgesamt 18 Milliarden Dollar Kredit./ck/dr

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