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13.05.2009 17:16

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AMD kommentiert Beschluss der Europäischen Kommission, dass Intel gegen EU-Recht verstoßen und Verbrauchern geschadet hat

Advanced Micro Devices (AMD) zu myNews hinzufügen Was ist das?


Die Europäische Kommission hat heute Intel für schuldig befunden, seine dominante Position am weltweiten Markt für x86-Mikroprozessoren zu missbrauchen, und sagte, dass "Intel Millionen von Europäern geschädigt hat, indem es gezielt über Jahre hinweg Mitbewerber vom Markt für Computerchips ferngehalten hat. Ein solch schwerer und dauerhafter Verstoß gegen das Kartellrecht der EU kann nicht toleriert werden.” Die Kommission gab darüber hinaus an, dass "es Beweise dafür gibt, dass Intel versucht hat, die mit seinen Zahlungen verbundenen Bedingungen zu verschleiern.” Der Beschluss der Europäischen Kommission fordert Intel dazu auf, seine Geschäftspraktiken unverzüglich zu ändern und bestraft Intel mit der Zahlung einer Rekordsumme von 1,06 Milliarden Euro (1,45 Milliarden USD).

"Der heutige Beschluss ist ein wichtiger Schritt beim Aufbau eines wirklich wettbewerbsfähigen Marktes”, so Dirk Meyer, Präsident und CEO von AMD. "AMD ist dauerhaft ein führendes Unternehmen für technologische Innovationen gewesen, und wir freuen uns darauf, die Welt, in der Intel regiert hat, zu verlassen und eine Welt zu betreten, in der die Kunden das Sagen haben.”

"Nach einer umfangreichen Untersuchung ist die EU zu einem Schluss gekommen: Intel hat gegen das Gesetz verstoßen, und die Verbraucher waren davon betroffen”, so Tom McCoy, Executive Vice President für rechtliche Angelegenheiten von AMD. "Durch diesen Beschluss wird die Branche von einem Ende der inflationären Preise des Intel-Monopols profitieren, und die europäischen Verbraucher werden wieder mehr Auswahl, mehr Wert und mehr Innovation genießen können.”

Der Beschluss der Europäischen Kommission gab insbesondere Folgendes an:

  • "Intel hat Computerherstellern unter der Bedingung, dass sie alle oder fast alle ihrer x86-CPUs von Intel kaufen, ganz oder teilweise versteckte Rabatte gewährt.”
  • "Intel hat von Oktober 2002 bis Dezember 2007 Zahlungen an den großen Einzelhändler Media Saturn Holding unter der Bedingung geleistet, dass diese in allen Ländern, in denen die Media Saturn Holding aktiv ist, ausschließlich Intel-basierte PCs verkauft."
  • Intel "hat sich direkt in die Beziehungen zwischen Computerherstellern und AMD eingemischt. Intel hat Computerherstellern Zahlungen zugesagt, die nicht mit bestimmten Käufen von Intel in Verbindung standen, und zwar unter der Bedingung, dass diese Computerhersteller die Einführung bestimmter AMD-basierter Produkte verzögern oder absagen.”

Intel hat bisher keine Kartellorganisation davon überzeugen können, dass seine Geschäftspraktiken rechtmäßig und verbraucherfreundlich sind.

Im Jahr 2008 hat die Korea Fair Trade Commission (KFTC) eine Geldstrafe in Höhe von 26 Milliarden Won (etwa 25,4 Millionen USD) erhoben und gesagt, dass der Missbrauch seiner dominanten Position durch Intel neben Nötigung auch beinhaltete, dass Kunden Millionen von Dollar gezahlt wurden unter der Bedingung, dass sie ausschließlich Intel-Chips verwenden, die Einführungen von AMD-Produkten verzögern und/oder keine neuen Produkte mit AMD-Chips entwickeln. Die KFTC befand darüber hinaus, dass "südkoreanische Verbraucher PCs zu höheren Preisen kaufen mussten, da inländische PC-Hersteller dazu gezwungen waren, die teureren CPUs von Intel zu kaufen”. Zusätzlich zu einer Geldstrafe hat die KFTC Intel aufgefordert, mit der Praxis, PC-Herstellern Zahlungen dafür anzubieten, dass diese keine Geschäfte mit AMD machen, aufzuhören. Intel ist dabei, diesen Beschluss anzufechten.

Im Jahr 2005 hat die Japan Fair Trade Commission (JFTC) bestimmt, dass Intel gegen die Antimonopolgesetze des Landes verstoßen hat, indem es bei fünf japanischen PC-Herstellern die volle oder teilweise Exklusivität durchgesetzt hatte. Diesem Beschluss hat Intel nicht widersprochen.

In den Vereinigten Staaten untersuchen die U.S. Federal Trade Commission (FTC) und die Behörde des New Yorker Justizministers, ob Intel seine monopolistische Position missbraucht. Im Jahr 2005 hat AMD beim Bezirksgericht Delaware eine private Klage eingereicht, die im Frühjahr 2010 verhandelt werden soll.

Über AMD

Advanced Micro Devices (NYSE: AMD) ist ein innovatives Technologieunternehmen, das sich der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern verschrieben hat, um die Zukunft der Rechen- und Grafiklösungen für den Büro-, Heim- und Spielgebrauch einzuläuten. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.amd.com.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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