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27.11.2012 13:34

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ANALYSE: Deutsche Bank setzt DAX-Jahresendziel für 2013 auf 8.000 Punkte

Deutsche Bank zu myNews hinzufügen Was ist das?


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hat das Jahresendziel für den DAX für 2013 auf 8.000 Punkte festgesetzt. Der deutsche Leitindex habe sich im bisherigen Jahresverlauf recht widerstandsfähig gegenüber deutlich getrübten konjunkturellen Leitindikatoren gezeigt, schrieb Stratege Lars Slomka in einer aktuellen Studie. Das sorge bei einigen Anlegern zwar für ungute Gefühle sowie Angst vor einem unerwarteten Rückschlag. Allerdings fürchteten sich die Investoren vermutlich mehr davor, die nächste Rally zu verpassen als vor einem Ausverkauf.

 

    Vor diesem Hintergrund sieht Slomka die Hoffnung auf weitere Eingriffe der Zentralbanken als eine Stütze des Dax. Zudem gingen von konjunkturellen Leitindikatoren mittlerweile mehr positives Überraschungspotenzial als Risiken aus. Diese Einschätzung werde von den jüngsten Daten aus den USA und China untermauert.

 

    Gleichzeitig dürften unter anderem ein schwacher Euro sowie niedrige Zentralbankzinsen die Umsatzentwicklung der Dax-Unternehmen stützen, fuhr Slomka fort. Er hält bei den Erlösen sogar positive Überraschungen für möglich und rechnet 2013 mit einer unveränderten Profitabilität. 2014 dürfte diese dann leicht steigen. Die Gründe dafür seien ein geringer Druck seitens der Löhne, der Materialkosten und Zinsen sowie niedrige Investitionen. Hinzu kämen eine vermutlich stabile Preismacht und Selbsthilfepotenzial in Form von Kostensenkungen.

 

    Bei der Aktienauswahl hält Slomka aufgrund der fortgesetzten politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten eine gesunde Mischung von zyklischen und defensiven Werten für wichtig. Anleger sollten bei Unternehmen auf strukturelles Wachstum, hohe Markteintrittsbarrieren gepaart mit zumindest stabilen Margen und Preismacht achten. Auf Basis dieser Kriterien wählte der Stratege zehn "Top Picks" für 2013. Diese würden zwar mit einem Bewertungsaufschlag zum deutschen Leitindex gehandelt, böten aber ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum. Die Favoriten von Slomka sind Adidas (adidas), BASF, Bayer , Beiersdorf, Lanxess (LANXESS), Linde, Merck KGaA (Merck), MTU (MTU Aero Engines), SAP und Volkswagen (Volkswagen vz)./mis/ag

 

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