BERLIN (dpa-AFX) - Die Landesbank Berlin (LBB) hat das Kursziel für Hewlett-Packard (
Hewlett-Packard (HP))
nach Zahlen zum Schlussquartal 2010/11 von 32,00 auf 28,00 US-Dollar (Kurs 25,79) gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Eine schwache Nachfrage habe den Umsatz belastet, schrieb Analyst Emil Heppel in einer Studie vom Dienstag. Die Profitabilität des PC-Geschäfts sei erneut gefallen. Zudem seien die Unternehmensprognosen konservativ. Wegen des schwierigen Branchenumfelds sowie der ungelösten Probleme dürfte eine positive Trendwende auf sich warten lassen.
So weise die wichtige Druckersparte nur geringes Wachstumspotenzial auf. Zudem leide das Unternehmen unter falscher Modellpolitik, steigenden Kosten und interner Ineffizienzen. Positiv sei hingegen, dass Hewlett-Packard über eine diversifizierte Spartenstruktur verfüge, die zudem auf Renditeziele ausgerichtet sei. Außerdem weise das Unternehmen eine geringe Verschuldung und einen hohen Barmittelbestand auf.
Mit der Einstufung "Halten" bewertet die Landesbank Berlin Aktien, von denen sie erwartet, dass ihre Kursentwicklung zwischen minus 10 und plus 10 Prozent schwanken wird. Sie meint daher: "Bestände können gehalten werden." Der Empfehlungshorizont bezieht sich auf einen Zeitraum zwischen sechs und zwölf Monaten./he/stw
Analysierendes Institut Landesbank Berlin (LBB).