APA ots news: MediaWatch / APA-OTS Medien-ATX November 2011: Erste Bank erneut Präsenzleader - GRAFIK/ANHANG
Innsbruck/Wien (APA-ots) - Die APA-Töchter APA-OTS und MediaWatch analysieren im Service "Medien-ATX" monatlich die Präsenz der ATX-Unternehmen in den führenden Wirtschaftstageszeitungen Deutschlands und der Schweiz. Im aktuellen Untersuchungszeitraum ist erneut die Erste Bank der österr. Spk. AG mit 59 Nennungen auf Rang eins im Präsenzranking der ATX-Unternehmen. Auf Rang zwei positionieren sich ex aequo die Raiffeisen International Bank-HLDG AG und die Telekom Austria AG mit jeweils 58 Nennungen.
Den ersten Platz im Präsenzranking der ATX-Unternehmen belegt erneut die Erste Bank der österr. Spk. AG mit 59 Nennungen. Die Bank hat Abschreibungen in Milliardenhöhe in Ungarn und Rumänien vornehmen müssen. Das zweitgrößte Bankinstitut Österreichs verbucht in den ersten drei Quartalen 2011 einen Verlust von fast einer Milliarde Euro und benötigt weitere 750 Millionen Euro, um die Vorgaben der Aufsicht erfüllen zu können.
Auf Rang zwei positionieren sich ex aequo mit 58 Nennungen die Raiffeisen International Bank-HLDG AG und die Telekom Austria AG. Die Raiffeisen International Bank-HLDG AG verbucht im dritten Quartal 2011 einen Gewinnrückgang von 58% aufgrund von Problemen in Ungarn. RBI strebt mittelfristig eine Eigenkapitalrendite von 15% vor Steuern an und hält einen Teilrückzug aus Osteuropa für möglich. Die Telekom Austria AG hat mit Pecik einen neuen Großaktionär. Der frühere Staatsmonopolist hat nun auch in Osteuropa zu kämpfen und verdient kaum noch Geld.
Der Themenbereich Betriebswirtschaftliche Performance wird mit 115 Aussagen am stärksten in Verbindung mit den ATX-Unternehmen in den ausländischen Tageszeitungen transportiert. Die OMV verdient operativ im dritten Quartal um 8% weniger. Laut Einschätzungen von Analysten legt die Voestalpine zu, auch VIG und Wienerberger erhöhen ihre Gewinne.
Der zweitwichtigste Themenbereich Börse & Finanzmarkt (66 Nennungen) thematisiert vorwiegend die Börsenberichterstattung. Erste Bank und RBI werden nahe an ihren Tiefständen gehandelt. Die Erste Bank sichert sich weitere Aktien an ihrer rumänischen Tochter. Außerdem strebt das Bankinstitut eine Eigenkapitalquote von 15% vor Steuern an. Der aktuelle Gesamtwert der Telekom Austria beträgt 3,6 Milliarden Euro an der Börse.
Der Themenbereich Wettbewerb & Markt befindet sich mit 64 Aussagen auf Rang drei im Themen-Ranking. Die Erste Bank ist das zweitgrößte Bankinstitut Österreichs und Österreichs Banken sind Marktführer in Osteuropa. Die Telekom Austria steht in Österreich und in Osteuropa vor schwierigen Zeiten. Auch die Preisabsprachen im deutschen Schienenkartell werden thematisiert.
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OTS0218 2011-12-15/14:12