Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyse InsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

22.12.2012 13:49

Senden

AUSBLICK 2013: SAP muss aus Cloud-Zukäufen schlagfertige Einheit schmieden

SAP zu myNews hinzufügen Was ist das?


    WALLDORF (dpa-AFX) - Der Software-Riese SAP steht für 2013 vor einer großen Aufgabe: Aus den Milliarden-Zukäufen im Cloud-Computing muss eine schlagkräftigen Einheit entstehen. Die größte Herausforderung aber wird sein, in der Internet-Datenwolke Geld zu verdienen.

 

    Offiziell will SAP 2015 mit der Cloud schwarze Zahlen schreiben. Cloud-Vorstand Lars Dalgaard sieht es sogar schon 2014 kommen. SAP will mit den Zukäufen auf einen Schlag zum Marktführer in einem neuen Geschäftsfeld werden. Das war dem Konzern aus Walldorf bereits mit analytischen Anwendungen und Software für mobile Geräte wie Blackberry und iPhone gelungen.

 

    Jetzt sind die Firmen Successfactors und Ariba die Zugpferde für den Vorstoß in die Datenwolke. Successfactors bietet Mietsoftware über das Internet an. Ariba bringt auch für SAP etwas völlig Neues mit. Es ist ein geschäftliches Netzwerk, das Unternehmen ermöglicht, ihren IT-Einkauf komplett über eine Plattform abzuwickeln.

 

    Neben den Co-Konzernchefs Jim Hagemann Snabe und Bill McDermott ist Lars Dalgaard nun einer der wichtigsten Manager bei SAP. Er soll mit den Zukäufen SAP zum weltweiten Marktführer für Dienste in der Online-Datenwolke machen. Auch ureigene SAP-Software läuft dabei nicht mehr auf Rechnern des Kunden, sondern auf SAP-Servern. Die Kunden greifen dann über das Internet darauf zu.

 

    Dalgaard weiß, wovon er spricht. Als Gründer von Successfactors gilt er als Cloud-Pionier. Er hat einen Auftrag: Bis 2015 in der Cloud zwei Milliarden Euro umsetzen und schwarze Zahlen schreiben. Co-Vorstandschef Snabe ist optimistisch. Er setzt auf die schiere Größe von SAP, und auf die Vertriebsmannschaft, die Kunden gleich mehrere Produkte verkaufen soll.

 

    Und dann glänzt SAP noch mit einer Eigenentwicklung. SAP schuf mit der ultraschnellen Datenbank Hana einen Hoffnungsträger. Mit dem Programm werden große Datenmengen innerhalb von Sekunden gesichtet. Noch sind die Verkaufszahlen zwar bescheiden. Doch das Wachstum ist rasant. Was SAP besondere Freude machen dürfte: Hana ersetzt bei einigen Kunden bereits Produkte des Erzivalen Oracle, der seit Jahren Platzhirsch bei Datenbanken ist.

 

    Die neuen Geschäftsfelder haben SAP einen Schub verliehen. Während andere IT-Unternehmen in die Konjunktursenke rutschten, legte SAP in den vergangenen elf Quartalen zweistelliges Wachstum hin. Das schlägt sich auch im Kurs der Aktie nieder, der so hoch ist wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Nahezu unbemerkt überholte SAP große Namen der deutschen Wirtschaft wie Siemens, VW und Eon und wurde zur schwersten Firma im Leitindex Dax (DAX). Das Umsatzwachstum soll noch jahrelang so weiter gehen. Doch wegen der hohen Ausgaben für den Vertrieb stiegen die Kosten zuletzt stärker als der Umsatz. Daher muss SAP im nächsten Jahr sparen.

 

    Ein weiterer Wermutstropfen: Der Rechtsstreit mit dem Rivalen Oracle. Statt ein Gerichtsurteil zu akzeptieren, hat Oracle Berufung eingelegt. Mitarbeiter der inzwischen geschlossenen SAP-Tochter TomorrowNow hatten vor Jahren unrechtmäßig Updates bei Oracle heruntergeladen. SAP hat den Datenklau längst eingestanden und will Oracle den Schaden ersetzen. Doch liegen die Vorstellungen zur Höhe der Wiedergutmachung weit auseinander: SAP bietet Millionen, Oracle verlangt jedoch Milliarden./fn/stb/fbr/DP/stb

 

    --- Von Frederik Nissen, dpa-AFX ---

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu SAP AG

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
24.04.14SAP HoldWarburg Research
24.04.14SAP OutperformBernstein Research
23.04.14SAP HoldS&P Capital IQ
23.04.14SAP overweightHSBC
23.04.14SAP HoldDeutsche Bank AG
24.04.14SAP OutperformBernstein Research
23.04.14SAP overweightHSBC
22.04.14SAP buyCitigroup Corp.
22.04.14SAP buyUBS AG
22.04.14SAP Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
24.04.14SAP HoldWarburg Research
23.04.14SAP HoldS&P Capital IQ
23.04.14SAP HoldDeutsche Bank AG
22.04.14SAP NeutralJP Morgan Chase & Co.
17.04.14SAP HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
19.12.12SAP underperformCheuvreux SA
16.11.12SAP underperformCheuvreux SA
24.10.12SAP underperformCheuvreux SA
24.10.12SAP underperformCheuvreux SA
12.10.12SAP underperformCheuvreux SA
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für SAP AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen