02.01.2013 07:25
Bewerten
 (0)

AUSBLICK/Preisdruck in Deutschland bleibt im Dezember stabil

   Von Andreas Plecko

   Der Inflationsdruck in Deutschland dürfte im Dezember stabil geblieben sein. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte erwarten, dass die Verbraucherpreise wie im Vormonat mit einer Jahresrate von 1,9 Prozent gestiegen sind. Binnen Monatsfrist rechnen die Experten mit einer Preissteigerung um 0,7 Prozent, wobei der saisonal übliche Preisanstieg bei Pauschalreisen und Ferienwohnungen teilweise von Entlastungen auf der Energieseite kompensiert worden sein dürfte.

   Das Statistische Bundesamts wird die Daten voraussichtlich am Mittwochnachmittag veröffentlichen. Einen ersten Aufschluss hat bereits das Land Hessen geliefert. Dort kletterten die Verbraucherpreise im Dezember um 2,2 Prozent auf Jahres- und um 0,9 Prozent auf Monatssicht. Die übrigen Bundesländer, auf deren Daten die Berechnungen des Statistischen Bundesamts beruhen, veröffentlichen erst am Mittwoch.

   Der aus Sicht der Europäischen Zentralbank (EZB) interessantere harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) ist zuletzt mit einer Jahresrate von 1,9 Prozent gestiegen. Der Inflationsdruck in Deutschland war damit etwas niedriger als im Durchschnitt des Euroraums mit 2,2 Prozent.

   In den letzten Monaten hatte sich der Preisdruck in Deutschland tendenziell zurückgebildet. Das lag vor allem an sinkenden Heizöl- und Treibstoffpreisen. Zum Jahreswechsel steht dann die Erhöhung der Ökostrom-Umlage an, die aber vom Wegfall der Praxisgebühr zumindest teilweise neutralisiert werden sollte.

   Kontakt zum Autor: andreas.plecko@dowjones.com

   DJG/apo/sha

   (END) Dow Jones Newswires

   January 02, 2013 00:55 ET (05:55 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 55 AM EST 01-02-13

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt unter 9.000 Punkten -- 25 Banken sollen Stresstest nicht bestanden haben -- US-Börsen leicht im Plus -- Ford, BASF, Amazon, Microsoft im Fokus

Apple will Beats-Musik-App in iTunes aufgehen lassen. Deutsche Bank leidet unter Rückstellungen. S&P hebt Bonitätsnote von Zypern an. Ryanair-Chef unterschreibt für fünf weitere Jahre. FMC besorgt sich 900 Millionen US-Dollar am Bondmarkt. Chiquita lässt Fyffes-Fusion platzen. Cameron: Werden Milliarden-Rechnung aus Brüssel nicht bezahlen.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

So platzieren sich die Deutschen

Die öffentliche Verschwendung

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Verkehrsminister Dobrindt erwägt scheinbar, die Pkw-Maut vorerst nur auf Autobahnen einzuführen. Was halten Sie von diesem Rückzieher?