DAVOS (Dow Jones)--Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist optimistisch, dass eine Staatsinsolvenz Griechenlands abgewendet werden kann. "Ich bin zuversichtlich, wir tun alles, damit es nicht zur Insolvenz kommt", sagte Ackermann dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). "Wir müssen alle unseren Beitrag leisten, die Privaten tun es", sagte der Manager.
Zwar könne man nichts ausschließen, auch nicht einen Weg in die geordnete Insolvenz - aber, so Ackermann: "Wenn wir für Griechenland eine Lösung finden und um einen Default herumkommen, dann haben wir eine wesentlich verbesserte Situation", sagte der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Bank beim Weltwirtschaftsforum in Davos dem DAF.
Griechenland müsse ein Sonderfall bleiben. Ansteckungseffekte auf Länder wie Portugal schließt der Manager nicht aus: "Natürlich kann es Ansteckungseffekte geben, das ist auch meine Hauptsorge wegen Griechenland."
Zum Start in das neue Jahr sagte Ackermann: "Der Beginn war besser als das Ende des letzten Jahres, aber nicht so gut, wie vor einem Jahr."
DJG/DJN/hhb/kla
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January 26, 2012 14:39 ET (19:39 GMT)
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