PARIS (dpa-AFX) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM durchfliegt die derzeitige Krise nach eigenen Angaben mit höheren Betriebsgewinnen als die europäische Konkurrenz. Wegen der hohen Treibstoffpreise und der Marktabschwächung brach das Betriebsergebnis im zweiten Geschäftsquartal (bis 30. September) allerdings um 44,1 Prozent auf 405 Millionen Euro ein. Der Umsatz stieg um 3,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. "Wir werden gestärkt aus dieser Krise hervorgehen", erklärte der französische Luftfahrtkonzern am Donnerstag in Paris.
Der ausgewiesene Überschuss sank von 736 auf 28 Millionen Euro. Um Sondergrößen bereinigt halbierte er sich von 479 auf 244 Millionen Euro. Die Treibstoffkosten stiegen um 700 Millionen auf fast drei Milliarden Euro. "Wir haben in einem schwierigen Umfeld ein gutes Ergebnis erzielt", hieß es. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Air France-KLM ein "klar positives Betriebsergebnis". Die Kapazitäten für das Wintergeschäft würden weniger stark ausgedehnt als geplant. Außerdem würden zusätzlich 260 Millionen Euro eingespart, um die steigenden Kosten auszugleichen./hn/DP/stw