Am Vormittag gewannen die Titel 1,02 Prozent auf 57,21 Euro, während der deutsche Leitindex 0,2 Prozent auf 6.978 Punkte einbüßte.
Marktteilnehmern zufolge profitiert K+S vor allem weiter von dem winterlichen Wetter, weshalb die Nachfrage nach Streusalz hoch bleibe. "Der Salzverbrauch in Europa ist hoch und die Lager leer", sagte Analyst Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe. "Die Produktion läuft auf Hochtouren." Andere bewegende Nachrichten gebe es derzeit nicht.
K+S-TOCHTER ESCO SPRICHT VON "EXORBITANT HOHEN NACHFRAGEN" NACH SALZ
Die K+S-Tochter Esco liefert derzeit nach eigenen Angaben täglich mehrere 10.000 Tonnen Salz aus. "In den vergangenen Wochen hatten wir exorbitant hohe Nachfragen", sagte Holger Bekemeier, Sprecher des Salzlieferanten. Im Vergleich zum vergangenen Winter sei die Nachfrage dreimal so hoch. Um den Bedarf zu decken, werde rund um die Uhr produziert. Außerdem seien noch zwei zusätzliche Produktionsstätten geöffnet worden. Esco ist nach eigenen Angaben Europas führender Salzlieferant.
Händler verwiesen abseits dessen zudem auf die Entwicklung der nordamerikanischen K+S-Konkurrenten vom Vortag. Potash , Mosaic sowie Monsanto hätten alle zusammen deutlich zugelegt. Der Monsanto-Chef habe mit Blick auf 2011 erklärt, das Getreide-Angebot dürfte weiter knapp bleiben und somit zu einer anhaltend starken Volatilität bei den Preisen führen. Das stütze auch den deutschen Düngemittelkonzern. (dpa-AFX)Bildquellen: K+S KALI GmbH