Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Börsen tendieren im frühen Handel deutlich im positiven Terrain. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt aktuell 0,74 Prozent auf 2.932,51 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 zieht indes um 0,83 Prozent an auf 2.604,44 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 klettert um 0,60 Prozent nach oben auf 717,44 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren mehrheitlich ebenfalls freundlich.
Die schweizerischen Detailhandelsumsätze haben sich im Februar 2011 erhöht. Dieses provisorische Ergebnis hat das Bundesamt für Statistik (BFS) vorgestellt. So sind die realen, saisonbereinigten Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 3,8 (nominal: +3,3 Prozent) gestiegen. Ohne Treibstoffe verbuchte der Detailhandel saisonbereinigt ein reales Umsatzwachstum von 4,0 (nominal: +3,3) Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die realen Detailhandelsumsätze nicht saisonbereinigt um 1,5 (nominal: -0,7) Prozent. Ohne Treibstoffe erzielte der Detailhandel eine Zunahme des realen Umsatzes um 1,0 (nominal: -1,4) Prozent.
Im Schweizer SMI liegen Aktien der Swiss Re mit einem Plus von 2,6 Prozent an der Indexspitze. Es folgen Anteile von ABB und SGS mit Aufschlägen von 1,9 Prozent bzw. 1,7 Prozent. Aktien von Barry Callebaut können um 1,4 Prozent zulegen. Der Schokoladenhersteller gab zuvor seine Halbjahresergebnisse bekannt. Dabei konnten Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Zudem wurden die Vier-Jahres-Finanzziele bestätigt, die von 2009/10 bis 2012/13 ein durchschnittliches jährliches Wachstum der Verkaufsmenge von 6 bis 8 Prozent und ein mindestens gleich hohes durchschnittliches EBIT-Wachstum in Lokalwährungen vorsehen.
Anteile von Logitech (Logitech International) brechen derweil um mehr als 18 Prozent ein. Der Hardware-Hersteller meldete am späten Donnerstag, dass er seinen Ausblick nach unten korrigiert hat. Demnach rechnet der Konzern für das Geschäftsjahr zum 31. März 2011 nun mit einem Umsatz von 2,35 bis 2,37 Mrd. US-Dollar, nach bisher erwarteten 2,40 bis 2,42 Mrd. US-Dollar. Das operative Ergebnis dürfte aus heutiger Sicht nur noch 140 bis 150 Mio. US-Dollar (zuvor erwartet: 170 bis 180 Mio. US-Dollar) betragen. Wie der Hersteller von Computer-Peripheriegeräten weiter mitteilte, hängen die schlechteren Prognosen mit einer schwächeren Entwicklung in der EMEA-Region zusammen.
Im österreichischen ATX legen Aktien von Intercell um 1,8 Prozent zu und markieren damit aktuell die Indexspitze. Der Impfspezialist gab heute eine Vereinbarung mit Novartis (-0,4 Prozent) bekannt, wonach die Entwicklung des Impfstoffkandidaten gegen Pseudomonas aeruginosa von Intercell in einer bestätigenden klinischen Wirksamkeitsstudie in beatmeten Intensivpatienten fortgeführt werden soll. Anteile der Raiffeisen Bank und der Erste Group Bank legen um 1,4 Prozent bzw. 1,2 Prozent zu. Zu den Verlieren zählen unter anderem OMV und Verbund mit Abschlägen von jeweils einem halben Prozent. Am Indexende liegen Papiere der Österreichischen Post mit 1,0 Prozent im Minus.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.932,51 (+0,74 Prozent) Dow Jones STOXX 50:
2.604,44 (+0,83 Prozent) EURONEXT 100: 717,44 (+0,60 Prozent) FTSE 100 (London): 5.957,16 (+0,82 Prozent) CAC40 (Paris): 4.013,52 (+0,61 Prozent) MIB (Mailand): 21.797,71 (+0,32 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.576,50 (-1,45 Prozent) SMI (Zürich): 6.407,58 (+0,79 Prozent) ATX (Wien): 2.892,17 (+0,35 Prozent)
(01.04.2011/ac/n/m)
Bildquellen: Rainer Sturm/Pixelio