PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt am Montag etwas schwächer eröffnet. Nach dem starken Kursplus von 3,22 Prozent in der Vorwoche, das den europäischen Leitindex
Eurostoxx 50 (
EuroSTOXX 50) auf ein Sechsmonatshoch gehievt hatte, drückten Händlern zufolge die zähen Verhandlungen in Griechenland zu Wochenbeginn auf die Stimmung am Markt. Der EuroStoxx 50 (
EuroSTOXX 50) verlor 0,69 Prozent auf 2.497,92 Punkte. Der Cac 40 (
CAC 40) in Paris gab zuletzt 0,94 Prozent auf 3.395,65 Punkte ab. Auch für den Londoner
FTSE 100 ging es um 0,37 Prozent auf 5.879,03 Punkte nach unten.
Wie das Büro von Griechenlands Ministerpräsident Lucas Papademos mitgeteilt hatte, war eine Verhandlungsrunde am Sonntagabend ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Sollten die Verhandlungen scheitern, droht dem Land die Staatspleite. Belastet waren an den Märkten vor allem Finanztitel. Der Bankensektor gab gemessen am europäischen Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks 0,93 Prozent ab, Versicherertitel sanken im Schnitt gar um 1,14 Prozent. Die ING (ING Groep) war im EuroStoxx der schwächste Wert mit einem Verlust von 2,61 Prozent. Die französische Societe Generale (Société Générale) verlor 2,27 Prozent. Der spanische Ölkonzern Repsol-YPF (Repsol YPF) gab 2,15 Prozent ab. Die Kürzung von Steuererleichterungen in Argentinien trifft die dortige Tochter des Konzerns. Zudem will die argentinische Regierung wegen sinkender Ölförderungen in ihrem Land Ölkonzerne dazu zwingen, die Kapazitäten voll auszulasten./men/la