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09.02.2010 12:42

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Aktien Europa: Freundlich - stabiler Euro wegen Griechenland-Hoffnung stützt


    PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen (EuroSTOXX 50) haben sich am Dienstag ins Plus gearbeitet. Im frühen Handel hatte noch der späte Kursrutsch an den US-Börsen und der verloren scheinende Kampf um die 10.000-Punkte-Marke im Leitindex Dow Jones die Stimmung der Börsianer belastet. Dann ermöglichte die positive Wirkung eines deutlich stabilisierten Euro eine Fortsetzung der am Vortag gestarteten Erholung der europäischen Börsen. Es gebe Hoffnungen um Hilfen für Griechenland, die den Märkten Schwung verliehen.

    Der Eurostoxx 50 stand am Mittag mit 0,39 Prozent im Plus bei 2.674,60 Punkten. Im frühen Handel war der europäische Leitindex nochmal bis auf 2.644 Zähler abgerutscht, am Freitag war bei knapp 2.618 Punkten der niedrigste Stand seit August markiert worden. Der französische Leitindex CAC 40 kletterte in Paris um 0,08 Prozent auf 3.609,99 Zähler, der Londoner FTSE 100 legte sogar 0,47 Prozent auf 5.116,35 Punkte zu.          Bankaktien wurden Händlern zufolge vor allem von Marktspekulationen über einen kommenden Rettungsplan für Griechenland und Portugal gestützt. Das sorge für Erleichterung und die zuletzt gedrückten Bankwerte könnten etwas aufatmen. Der Sektorindex STOXX 600 Banken , der in den vier Handelstagen zuvor zeitweise mehr als zwölf Prozent verloren hatte, war mit plus 1,35 Prozent das beste Branchenbarometer in Europa. Vor allem die Deutsche Bank profitiert laut Händler wegen ihrer Verflechtungen mit griechischen Banken von den Spekulationen um ein mögliches Rettungspaket und die Aktien legten an der EuroSTOXX50-Spitze 3,10 Prozent auf 44,435 Euro zu. Die Zahlen der Schweizer Großbank UBS rückten in den Hintergrund. Die UBS hatte dank ihres Sparprogramms und einer Steuergutschrift im Schlussquartal 2009 beim Gewinn die Analystenschätzungen deutlich übertroffen - die Aktien büßten in Zürich dennoch 2,19 Prozent auf 13,85 Schweizer Franken ein.

    Die Anteile an der Tui-Tochter Tui Travel legten in London 0,39 Prozent auf 258,90 Pence zu. Der größte Reiseveranstalter Europas rutschte im ersten Geschäftsquartal wegen der Wirtschaftskrise tiefer in die roten Zahlen. Obwohl sich der saisontypische Verlust fast verdoppelte, hält das Management aber an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest. Börsianer würdigten das bereinigte operative Ergebnis und den Ausblick, hieß es./fat/ag

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