04.01.2013 12:52
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Aktien Europa: Überwiegend Verluste - US-Arbeitsmarktdaten im Blick

    PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Aussagen über das voraussichtliche Ende der monatlichen Anleiherückkäufe durch die US-Notenbank haben am Freitag die europäischen Börsen leicht belastet. Dem monatlichen Arbeitsmarktbericht aus den USA wird dagegen recht gelassen entgegen gesehen, nachdem tags zuvor die ADP-Daten für den Privatsektor sehr stark ausgefallen waren. Der Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) verlor gegen Mittag 0,30 Prozent auf 2.693,25 Punkte. In Paris sank der Cac 40 (CAC 40) um 0,46 Prozent auf 3.704,16 Zähler. Der britische FTSE 100 zeigte sich prozentual unverändert bei 6.047,32 Punkten.

 

    Favorit war gegen Mittag der Gesundheitssektor mit plus 0,20 Prozent. Der Autosektor, der sich am Morgen noch am stabilsten gehalten hatte, gab um 0,54 Prozent nach. Die Rohstoffbranche war Schlusslicht unter den 19 Branchen im Stoxx Europe 600 mit minus 1,60 Prozent. Schwächster Wert war die Fresnillo (Fidelity National Financial)-Aktie mit minus 5,57 Prozent. Andere Minenwerte wie Antofagasta , Anglo American oder Randgold (Rolls-Royce Group) verloren zwischen 1,75 und knapp 4 Prozent. Allesamt litten unter fallenden Metallpreisen.

 

    Unter den Autowerten sprangen zuletzt vor allem PSA Peugeot Citroen (Peugeot) nach oben. Sie stiegen im Cac 40 um 6,43 Prozent auf 6,012 Euro. Renault dagegen sanken um 1,23 Prozent. In Mailand gewannen Fiat 1,52 Prozent. Im EuroStoxx verloren dagegen Daimler und BMW zwischen 0,14 und 0,30 Prozent, nachdem sie am Morgen noch spürbar zugelegt hatten. Vor allem die Autohersteller aus Deutschland hatten 2012 in den USA ihren Absatz kräftig steigern können und Rekordverkäufe gemeldet.

 

    Santander (Banco Santander Central Hispano) sanken um 0,06 Prozent. Nach der angekündigten Komplettübernahme ihrer Tochter Banesto will die spanische Bank laut der Zeitung "Cinco Dias" 3.000 Stellen streichen. Die Bank suche nach einer Einigung mit den Gewerkschaften, berichtete diese unter Berufung auf unterrichtete Kreise. Mitte Dezember hatte Santander bekanntgegeben, die ausstehenden gut 10 Prozent an Banesto übernehmen zu wollen und in der Folge rund 700 Filialen zu schließen./ck/ag

 

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