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08.01.2010 12:50

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AKTIEN

Exklusiv: Die Jahrestipps 2010 der €uro am Sonntag-Redaktion

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Seite 3 von 3:


Georg Pröbstl
Georg Pröbstl: In Krisenzeiten greifen Börsianer zu defensiven Titeln, in Aufschwungphasen sind Turnaroundkandidaten erste Wahl. Plan Optik, der Spezialist für Mikrosystemtechnik und Wafer aus Glas hat vielversprechende Projekte in der Pipeline. Serienstarts aus Entwicklungspartnerschaften mit Großkonzernen lassen ab 2010 einen Umsatz- und Gewinnschub erwarten. Vor allem die Entwicklungsarbeit mit einem IT-Konzern für LED-basierte Projektoren bietet enormes Überraschungspotenzial. Wegen hoher Margen hat die Aktie das Zeug zum Kursvervielfacher. Ziel: 6,50 Euro.


Klaus Schachinger
Klaus Schachinger: Auf der Leitmesse Consumer Electronics Show (CES), die am 7. Januar beginnt, wird Palm-Chef Jon Rubinstein eine neue Version des Betriebssystems Web OS für den iPhone-Rivalen Palm Pre vorstellen. Mit der viel gelobten Software hat sich der Ex-Apple-Manager und iPod-Koordinator Palm eine zweite Chance im Markt für computerähnliche Smartphones geschaffen. Die jüngste Korrektur der Aktie ist eine Kaufgelegenheit: Anfang 2010 sollen Palms Handys (Palm Pre, Pixi) über den US-Mobilfunker Verizon verkauft werden, der dort über die größte Abdeckung und die beste Netzqualität verfügt. Palms Software gilt als die beste herstellereigene Alternative zu Apples iPhone.


Thomas Schmidtutz
Thomas Schmidtutz: Bei Infineon gab’s für Investoren jahrelang nichts zu lachen. Der Konzern war miserabel geführt und versenkte seit dem IPO 2000 bis auf ein Jahr ungehemmt Geld. Doch der seit 2008 amtierende Konzernchef Peter Bauer hat bei der defizitären Speichersparte Tabula rasa gemacht. Im Sommer hat er mit einer erfolgreichen Kapitalerhöhung auch noch einen Coup hingelegt. Jetzt stehen die Ampeln auf Grün. Die Nachfrage nach Chips für die Auto­industrie steigt, das Mobilfunk-geschäft läuft. Dazu sind die Kosten im Griff. Für 2010 winkt endlich wieder ein Gewinn.


Michael H. Schulz
Michael H. Schulz: „The trend is your friend“ lautet eine Börsenregel. Mit dem Man-AHL-Trend-Fonds können Anleger über einen der weltweit führenden Trendfolgespezialisten steigende und fallende Preisbewegungen ausnutzen. Dafür sucht das Management mit ausgetüftelten Computermodellen an 150 sehr liquiden Terminmärkten nach Auf- und Abwärts-trends. 2010 dürfte sich für Agrarrohstoffe der Aufwärts­trend fortsetzen. Mau sieht es aus, wenn es in vielen Märkten nur Seitwärtsbewegungen gibt. Der Managed-Futures-Fonds ist eine gute Beimischung für jedes Portfolio, aber nicht billig. Der Ausgabeaufschlag beträgt regulär fünf, die jährliche Verwaltungsgebühr drei Prozent.


Joachim Spiering
Joachim Spiering: Die Aktie von Klassik Radio war jahrelang ein Wert, dem ein „Superpotenzial“ nachgesagt wurde. Doch so richtig in Fahrt kam sie nie. Das hat sich geändert. Der Radiosender, der einzige seiner Art in Deutschland, wandelt sich vom spekulativen Wachstumswert zu einem stabilen Value-Titel. Die Geschäfte laufen gut, eine Kooperation mit dem Konzertveranstalter DEAG dürfte sich ab 2010 bezahlt machen. Für kommendes Jahr ist deshalb ein schöner Gewinn zu erwarten. Die Aussicht, dass sich Klassik Radio zu einem attraktiven Dividendentitel mausert, plus ein Schuss Übernahmefantasie machen die Aktie zusätzlich interessant.


Karen Szola
Karen Szola: Hierzulande ist der Pharmakonzern nur wenigen ein Begriff. Dabei handelt es sich um den größten Medikamenten- und Generikahersteller Indiens. Ranbaxy ist weltweit in über 50 Ländern aktiv und verfügt über die US-Generika-Erstvermarktungsrechte für drei patentgeschützte Blockbuster. Diese machen zusammen derzeit jährlich 22,65 Milliarden Umsatz. Die Aktie hat sich nach dem Kursrutsch 2008 in den vergangenen Monaten verdreifacht und sollte angesichts der weltweit starken Marktposition 2010 weiter zulegen.


Frank-B. Werner
Frank-B. Werner: Allmählich scheint sich herumzusprechen, dass die große Inflation ausfällt. Zwar haben die Regierungen im Zuge der sogenannten Finanzmarktkrise Rekordschulden aufgetürmt, doch solange bei Überkapazitäten im Produktionsapparat globaler Wettbewerb herrscht, können sich in der Realwirtschaft keine Preis-Lohn-Spiralen entwickeln. Die Überbewertung des Infla­tionsschutzes Gold wird sich deshalb 2010 weiter korrigieren. Risikoreich, aber vielleicht der Turbo im 2010er-Depot ist deshalb der Gold-Put von Sal. Oppenheim: Laufzeit 20.12.2010, Basispreis 900 US-Dollar.

Bildquellen: Julian Mezger
Seite:  123

Kommentare zu diesem Artikel

xxx schrieb:
08.01.2010 10:20:27

einfach nur furchtbar, bloss nicht aufregen...

xxx schrieb:
08.01.2010 10:17:53

Sorry übersehen, da war ja noch die Empfehlung von Gold-PUT. Es gebe ja keine Inflation. Neuerdings gelten Ölkurse um 80 Dollar als Schnäppchen und die Rohstoffe haben sich auch nicht erholt...
Aktien die verzigfacht haben, werden empfohlen...

xxx schrieb:
08.01.2010 10:14:16

Habe ich richtig gelesen? Insgesamt 18% Rendite im Jahr 2009 im Durchschnitt aller Empfehlungen. Bitte, was soll daran gut sein? Auch schon die Gebühren und Auf- und Abschläge rausgerechnet, gerade wegen Fonds?
Warum werden Fonds empfohlen...?
Warum wird nie auf fallende Kurse gesetzt?
ne,ne,ne

Seite:  123
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