01.07.2013 08:31
Bewerten
(0)

Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert am 25. Dax-Geburtstag

DRUCKEN
    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte an seinem 25. Geburtstag am Montag kaum verändert in den Handel starten. Der X-Dax (DAX) stand bei 7.961 Punkten um 0,02 Prozent höher. Das erste Halbjahr hatte der deutsche Leitindex am Freitag mit einem Gewinn von viereinhalb Prozent beendet. In Europa ist mit einem freundlichen Start zu rechnen: Der Future auf den Eurozonen-Leitindex Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) deutete zuletzt trotz leicht negativer Vorgaben aus Übersee eine um 0,19 Prozent höhere Eröffnung an.

    Das dritte Quartal beginnt aus Sicht von Aktienhändler Darren Clarke vom Broker Gekko mit den gleichen Sorgen, mit denen das zweite endete. Daher sei für den Markt mit seiner zuletzt unklaren Richtung und verstärkten Unsicherheit vorerst keine deutliche Wendung zu erwarten. In Asien kletterte der Nikkei-Index am Morgen nach kurzzeitigen Verlusten klar ins Plus. Die chinesischen Börsen blieben aber nach enttäuscht aufgenommenen Konjunkturdaten im Minus. Insgesamt ergibt sich daraus weiter eine leicht negative Vorgabe: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) verlor 0,48 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Freitag. Auf der Agenda stehen keine entscheidend wichtigen Termine. Dirk Gojny von der National-Bank erwartet einen ruhigen Wochenauftakt.

SIEMENS VERKAUFT NSN

    Interessante Nachrichten gibt es auf Unternehmensseite zu verarbeiten: Siemens-Aktien (Siemens) reagierten vorbörslich positiv darauf, dass Konzernchef Peter Löscher nun eine weitere Problemsparte losgeworden ist. Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen hat der Elektrokonzern die ungeliebte Tochter Nokia Siemens Networks (NSN) an Nokia verkauft. Der finnische Handyhersteller zahlt für den 50-prozentigen Anteil von Siemens 1,7 Milliarden Euro. Das sei zwar weniger als zuletzt spekuliert worden war, entscheidend ist aber einem Händler zufolge der erfolgreiche Verkauf.

    Auch RWE-Papiere (RWE) reagierten vorbörslich klar positiv auf einen Bericht des "Spiegels". Einem russischen Manager zufolge muss Gazprom (Gazprom (Spons ADRs)) wohl mehr als eine Milliarde Euro an den deutschen Versorger zahlen. RWE selbst kündigte an, nach dem Tauziehen mit der russischen Gazprom um eine Anpassung langfristiger Gaslieferverträge in dieser Woche über die finanziellen Auswirkungen informieren zu wollen. Die vom Spiegel genannte Summe wollte ein RWE-Sprecher nicht kommentieren. Ein Händler hob hervor, dass am Markt bislang mit eines Summe um 700 Millionen Euro gerechnet wurde. Daher dürfte der Bericht zunächst stützen.

HOCHTIEF REAGIERT POSITIV AUF SPARTENVERKAUF

    Auch Hochtief (HOCHTIEF) zählten mit plus 0,84 Prozent bei Lang & Schwarz zu den vorbörslich stärksten Werten. Das größte deutsche Bauunternehmen trennt sich wie erwartet von seinem Service-Geschäft. Ein Börsianer sagte: "Der Verkaufspreis ist höher als zuletzt gedacht und entsprechend sollten die Aktien ihre jüngste Aufwärtsbewegung fortsetzen." Die Sparte Service Solutions, in der das Gebäude- und Energiemanagement des Konzerns gebündelt ist, geht an die französische Spie S.A. Der Verkaufspreis beläuft sich vorbehaltlich letzter Anpassungen auf rund 250 Millionen Euro.

    Die Anteile der Deutschen Bank (Deutsche Bank) reagierten auch freundlich auf das Ende eines viel beachteten Rechtsstreits in den USA. Händler bewerteten es positiv, dass die größte deutsche Bank gänzlich ohne Blessuren aus der sogenannten "Slumlord"-Klage der Stadt Los Angeles herausgekommen ist. Die Kommune hatte der Bank vorgeworfen, sie hätte gepfändete Häuser säumiger Schuldner verwahrlosen lassen und damit zum Niedergang ganzer Wohnviertel beigetragen. Die Bank konnte sich nun mit ihrer Auffassung durchsetzen, sie sei schlicht der falsche Adressat für die Vorwürfe./fat/rum

Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
    1
  • Alle
    3
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
18.10.2017Deutsche Bank NeutralCredit Suisse Group
06.10.2017Deutsche Bank neutralRBC Capital Markets
28.09.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
25.09.2017Deutsche Bank NeutralUBS AG
21.09.2017Deutsche Bank HoldHSBC
01.09.2017Deutsche Bank buyequinet AG
31.08.2017Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
27.07.2017Deutsche Bank kaufenDZ BANK
27.07.2017Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
27.07.2017Deutsche Bank buyequinet AG
18.10.2017Deutsche Bank NeutralCredit Suisse Group
06.10.2017Deutsche Bank neutralRBC Capital Markets
25.09.2017Deutsche Bank NeutralUBS AG
21.09.2017Deutsche Bank HoldHSBC
18.09.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
28.09.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
11.09.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
06.09.2017Deutsche Bank ReduceCommerzbank AG
31.08.2017Deutsche Bank UnderperformCredit Suisse Group
31.08.2017Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Vier Gewinneraktien der Autorevolution

Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt wurde deutlich: Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten. Alle großen Automobilhersteller stellen ihre Produktionslinien um. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche vier Aktien durch autonomes Fahren und Elektromobilität auf der Gewinnerseite stehen könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Dow kaum bewegt -- Warum die Bitcoin Group-Aktie weiter steigt -- SAP hebt Ausblick an -- Varta-IPO: Börsengang erfolgreich -- eBay, American Express, Unilever im Fokus

Über Alphabet-Fonds: Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde ein. Richter befasst sich mit möglicherweise unerlaubten Geschäften Trumps. Wirbelstürme zerfleddern Gewinn von US-Versicherer Travelers. Air Berlin: Bund fordert Lufthansa-Engagement in Transfergesellschaft.

Top-Rankings

KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Siebenstelliges Jahresgehalt
In diesen Bundesländern leben die Bestverdiener

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Daimler AG710000
Varta AGA0TGJ5
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
GeelyA0CACX
Millennial Lithium CorpA2AMUE
Bitcoin Group SEA1TNV9
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
EVOTEC AG566480
SAP SE716460
Infineon AG623100
Amazon906866
E.ON SEENAG99