12.12.2012 08:18
Bewerten
 (0)

Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert erwartet - Warten auf 'Santa Ben'

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Rally wird der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch zunächst kaum verändert erwartet. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator ließ gegen 8.05 Uhr einen Anstieg des Leitindex (DAX) um 0,07 Prozent auf 7.595 Punkte erwarten. Das wäre der höchste Stand seit Mai 2011. Experten erwarten, dass "Santa Ben" (Commerzbank) und die Fed dem Markt am Abend weitere Geldgeschenke machen. In Asien nahmen die Börsen am Morgen den freundlichen Trend aus Europa und den USA vom Vortag auf und tendierten fester.

 

    Die Anleger nähmen eine Lösung aktueller Probleme vorweg, schrieb Stratege Stan Shamu von IG Markets. Auch die Wall Street hatte mangelnde Fortschritte im US-Budgetstreit erfolgreich ausgeblendet: Seit dem Xetra-Schluss veränderte sich der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) allerdings per saldo kaum. Vor den Ergebnissen der Fed-Sitzung stehen in den USA am Nachmittag noch Im- und Exportpreise auf dem Plan. Zudem wollen die EU-Finanzminister auf einem Sondertreffen über die geplante zentrale Aufsicht über die Banken der Euro-Länder beraten. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" sollen sich deutsche und französische Unterhändler zuvor in bilateralen Gesprächen auf einen Kompromiss geeinigt haben.

 

BASF UND LANXESS NACH DUPONT-AUSSAGEN IM FOKUS

 

    Die Aktien von BASF und Lanxess (LANXESS) könnten Händlern zufolge von Aussagen des Konkurrenten Dupont (E I DuPont de Nemours and) profitieren. Der US-Chemiekonzern hatte am Vorabend nach US-Handelsschluss seinen im Herbst gesenkten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr leicht angehoben und kündigte zugleich an, eigene Aktien im Wert von einer Milliarde US-Dollar zurückkaufen zu wollen. Beide Aussagen zusammen hatten den Aktien ein nachbörsliches Plus von knapp zweieinhalb Prozent beschert. "Offensichtlich hat sich die Geschäftslage bei DuPont verbessert", kommentierte ein Börsianer.

 

    Die Fraport-Aktien (Fraport) legten nach Verkehrszahlen bei Lang & Schwarz vorbörslich moderat zu. Der gekürzte Winterflugplan vieler Fluggesellschaften hat im November auch den Frankfurter Flughafen getroffen. An Deutschlands größtem Luftfahrtdrehkreuz wurden 4,2 Millionen Passagiere abgefertigt und damit 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Einschließlich der Auslandsflughäfen wurden jedoch etwas mehr Fluggäste abgefertigt. Ein Börsianer hält die Frankfurt-Daten allerdings für eine leichte Belastung. Insgesamt liege das Wachstum im Jahresverlauf aber noch im Plan.

 

    Analystenkommentare sorgten bei den beiden Versorger-Aktien von Eon und RWE vorbörslich für Kursverluste. Die Experten der Credit Suisse hatten beide Aktien auf ?Neutral? abgestuft. Analyst Vincent Gilles begründete seine Abstufung für RWE insbesondere mit gesunkenen Prognosen für die Strompreise in Zentraleuropa./gl/rum

 

Nachrichten zu RWE AG St.

  • Relevant
  • Alle1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Alles auf "Grün"?
Der Countdown zum Innogy-Börsengang läuft: Am 7. Oktober wagt Innogy den Sprung aufs Parkett, es könnte der größte Börsengang seit 16 Jahren werden.

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu RWE AG St.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
27.09.2016RWE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
26.09.2016RWE HaltenDZ BANK
23.09.2016RWE OutperformMacquarie Research
23.09.2016RWE ReduceCommerzbank AG
13.09.2016RWE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
27.09.2016RWE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
23.09.2016RWE OutperformMacquarie Research
13.09.2016RWE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
12.09.2016RWE OutperformMacquarie Research
12.08.2016RWE overweightJP Morgan Chase & Co.
26.09.2016RWE HaltenDZ BANK
07.09.2016RWE Equal-WeightMorgan Stanley
01.09.2016RWE Equal weightBarclays Capital
12.08.2016RWE HoldCommerzbank AG
28.07.2016RWE HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
23.09.2016RWE ReduceCommerzbank AG
12.09.2016RWE VerkaufenDZ BANK
11.08.2016RWE VerkaufenDZ BANK
11.08.2016RWE ReduceKepler Cheuvreux
20.07.2016RWE SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für RWE AG St. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX vorbörslich fester -- Türkei bringt sich als Deutsche-Bank-Käufer ins Spiel -- Commerzbank: 10.000 Stellen weg? -- Opec-Staaten einigen sich auf Fördergrenze -- Air Berlin im Fokus

SAP investiert in neue Produkte für vernetzte Firmen. Institut: London soll Schweigen über Brexit lüften. VW-Chef Müller macht sich Sorgen über US-Strafzahlungen. Agentur - Credit Suisse verhandelt über Deal im US-Hypothekenstreit.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?