18.06.2013 08:21
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Aktien Frankfurt Ausblick: Schwächer erwartet - Unsicherheit über Fed-Politik

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    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem starken Wochenauftakt dürfte der Dax (DAX) am Dienstag leichter in den Handel starten. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte eine um 0,23 Prozent tiefere Eröffnung bei 8.197 Punkten. Die Vorgaben aus Übersee nehmen dem Dax etwas Wind aus den Segeln. Der Future auf den im späten Handel schwächelnden Dow Jones Industrial (Dow Jones) gab seit dem Xetra-Schluss am Montag 0,18 Prozent nach. An den Börsen Asiens gab es keinen einheitlichen Trend. Vor diesem Hintergrund dürfte auch der Leitindex der Eurozone nachgeben. Der Future auf den Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) deutete am Morgen eine um 0,37 Prozent schwächere Eröffnung an.

    Hauptthema und größter Unsicherheitsfaktor bleibt der künftige Kurs der US-Notenbank, die dem Markt zur Wochenmitte frische Signale geben dürfte. Wie sensibel Investoren auf dieses Thema reagierten, habe ein Artikel in der "Financial Times" vom Vorabend gezeigt, sagte ein Händler. Der Zeitung zufolge dürfte Fed-Chef Ben Bernanke am Mittwoch signalisieren, dass die monatlichen Anleihenkäufe bald reduziert werden könnten. Das habe die gute Stimmung am US-Markt getrübt.

    Am Dienstag dürften zunächst die ZEW-Konjunkturerwartungen bewegen, bevor am Nachmittag wichtige US-Daten auf der Agenda stehen: Verbraucherpreise, Realeinkommen sowie Baubeginne- und genehmigungen jeweils für den Mai.

KAMPF UM KABEL DEUTSCHLAND - LIBERTY GLOBAL KONTERT VODAFONE

    Auf Unternehmensseite könnte sich ein Blick auf die Aktien der Commerzbank lohnen. Diese legten nach Presseberichten zum Stellenabbau vorbörslich bei Lang & Schwarz (L&S) 0,14 Prozent zu. Die teilverstaatlichte Bank und der Betriebsrat haben sich bei den Verhandlungen über den Stellenabbau offenbar in der Mitte getroffen. Konzernweit sollen mehr als 5.000 der zuletzt rund 54.000 Stellen wegfallen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf zwei Personen, die mit den Gesprächen zwischen dem Vorstand und den Arbeitnehmervertretern vertraut sind. Die Einigung sei so gut wie unter Dach und Fach. Die Bank habe die Informationen nicht kommentiert. Ein Börsianer wertet die Einigung positiv.

    Um Kabel Deutschland zeichnet sich nach dem Einstieg von Liberty Global in das Rennen um den Kabelnetzbetreiber ein Übernahmekampf ab. Der US-Medienkonzern habe einen "vorläufigen Vorschlag" eingereicht, teilten die Deutschen am Montagabend mit. Zuvor hatte die "Financial Times" unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, die Amerikaner hätten ein unverbindliches Angebot von etwa 85 Euro je Kabel-Aktie vorgelegt. Damit stellt sich Liberty gegen den britischen Mobilfunkkonzern Vodafone , der dem Vernehmen nach derzeit 81 bis 82 Euro je Anteilschein offeriert. Der "Sunday Times" zufolge fordere das Kabel-Management bereits elf Milliarden Euro von Vodafone. Das entspräche einem Preis je Aktie von etwas mehr als 90 Euro. Bei L&S verteuerten sich die Kabel-Deutschland-Papiere um 3,77 Prozent./mis/rum

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Übernahmephantasien und Umbau: Wie geht es für die Commerzbank 2018 weiter?
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15.12.2017Commerzbank VerkaufenDZ BANK
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