15.11.2012 08:19
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Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Verluste drohen - Vorgaben belasten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem schwachen Vortag drohen dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag angesichts negativer Vorgaben weitere Verluste. Die Wall Street ist am Vorabend wegen der Sorgen um die fiskalische Klippe in den USA mehr und mehr unter Druck geraten und die Indizes haben nahe ihren Tagestiefs schwach geschlossen. Das wird der deutsche Aktienmarkt laut Händlern zur Eröffnung erst einmal nachholen. Gegen 8.10 Uhr sank der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den Leitindex (DAX) um 0,72 Prozent auf 7.051 Punkte.

 

    Die Vorgaben aus Übersee waren insgesamt schwach: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) stand am Morgen 0,77 Prozent tiefer als zum Xetra-Schluss am Vortag. An den asiatischen Börsen fiel die Entwicklung mehrheitlich negativ aus. Mit den europäischen Themen Griechenland und Spanien zusammen werde weltweit ein ganzes Sorgenpaket geschnürt, sagte Marktstratege Cameron Peacock vom Broker IG. Seitens der Konjunktur würden die BIP-Zahlen aus zahlreichen europäischen Ländern sowie die europäischen Verbraucherpreise mit Spannung erwartet. Zudem dürften einige Unternehmensbilanzen dem Markt Impulse geben, und am Nachmittag stehen noch US-Daten auf der Agenda.

 

MERCK BEI L&S FESTER NACH ZAHLEN - AIR BERLIN SEHR FEST

 

    Auf Unternehmensseite machte Merck KGaA (Merck) von sich reden: Der Pharma- und Chemiekonzern schloss das dritte Quartal mit einem überraschend starken operativen Ergebnis ab und schraubte die Umsatzprognose für 2012 erneut nach oben. Bei Lang & Schwarz (L&S) legten die Titel schon vor dem Handelsstart um knapp ein halbes Prozent zu. Analyst Peter Spengler von der DZ Bank sprach von einem exzellent ausgefallenen Zahlenwerk über den Erwartungen. Ein Börsianer sieht allerdings die schlechter als erwartet ausgefallenen unbereinigten Ergebnisse im weiteren Handelsverlauf als mögliche Belastung für die Aktien.

 

    Die Aktien von Air Berlin legten nach Zahlen vorbörslich um knapp vier Prozent. Die angeschlagene Fluggesellschaft verdiente zwar im wichtigen Sommerquartal dank eines verbesserten Finanzergebnisses unter dem Strich mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aber lediglich um 4,5 Prozent - die Verluste aus dem ersten Halbjahr konnte der Lufthansa-Konkurrent (Deutsche Lufthansa) damit nicht ausgleichen. Nun will sich das Unternehmen von der Mehrheit an seinem Vielfliegerprogramm "Topbonus" trennen und so sein Jahresergebnis aufbessern. Diese Verkaufspläne sollten die schwachen Zahlen kompensieren, sagte ein Händler.

 

EVOTEC-KOOPERATION BEI WIRKSTOFFENTWICKLUNG

 

    Die Aktien von Evotec zeigten sich bei L&S ebenfalls etwas fester, nachdem das Biotech-Unternehmen eine Kooperation zur Wirkstoffentwicklung gegen Infektionskrankheiten eingegangen ist./gl/rm

 

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18.01.2017Deutsche Lufthansa VerkaufenIndependent Research GmbH
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03.11.2016Deutsche Lufthansa kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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29.09.2016Deutsche Lufthansa kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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11.11.2016Deutsche Lufthansa HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
18.01.2017Deutsche Lufthansa VerkaufenIndependent Research GmbH
18.01.2017Deutsche Lufthansa ReduceCommerzbank AG
18.01.2017Deutsche Lufthansa ReduceHSBC
17.01.2017Deutsche Lufthansa UnderweightMorgan Stanley
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