07.02.2013 08:24
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Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig verändert erwartet - EZB und Zahlen im Fokus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor den Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag wenig verändert in den Handel starten. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator deutet für den Leitindex (DAX) am Morgen einen 0,08 Prozent höheren Handelsauftakt an. Am Mittwoch hatte der Dax wegen der politischen Sorgen in der Eurozone mehr als ein Prozent abgegeben, womit er nun seine gesamten Gewinne seit Jahresanfang eingebüßt hat.

 

    Vor der EZB-Zinsentscheidung mit der nachfolgenden Pressekonferenz seien die Anleger vorsichtig, zumal die Krise in Euroland wieder in den Fokus gerückt ist, sagte Marktstratege Stan Shamu von IG. Auch die Vorgaben aus Übersee geben keine Richtung vor: Während der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) seit dem Xetra-Vortagsschluss um 0,06 Prozent vorrückte, gaben die asiatischen Börsen nach. Experten erwarten von der EZB zunächst keine Änderung der Geldpolitik. Sie sind sich aber uneinig, ob die Zeichen eher auf einen Ausstieg aus der Krisenpolitik oder sogar auf eine Ausweitung stehen. Daneben gewinnt in Deutschland die Berichtssaison an Fahrt.

 

UNTERNEHMENSZAHLEN IM FOKUS

 

    Die Daimler-Titel zeigten sich nach Zahlen vorbörslich bei Lang & Schwarz (L&S) kaum bewegt. Der Autohersteller konnte den Umsatz 2012 etwas stärker steigern als erwartet. Das operative Ergebnis (EBIT) ging weniger stark zurück als von Analysten prognostiziert, und auch der Nettogewinn überraschte positiv. Die Aktien von HeidelbergCement stiegen um mehr als zwei Prozent, nachdem der Baustoffkonzern im Schlussquartal 2012 vor allem dank der weiterhin guten Nachfrage in den Schwellenländern mehr verdient hatte als ein Jahr zuvor. Bei allen Kennzahlen übertraf das Unternehmen die Schätzungen der Analysten. Zudem profitierte HeidelbergCement von seinem strikten Sparkurs.

 

    Vorbörsliche Kursgewinne von ebenfalls mehr als zwei Prozent verbuchten die Papiere von Wacker Chemie. Zwar schlug die Solarkrise in Deutschland beim Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern 2012 voll durch, so dass der Umsatz um sechs Prozent und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um fast ein Drittel zurückging. Auch für 2013 zeigte sich das Unternehmen zurückhaltend. Ein Händler sah allerdings das EBITDA insbesondere im Schlussquartal deutlich über den Konsensschätzungen. Die Umsatzentwicklung des vergangenen Jahres liege im Rahmen der Erwartungen. Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) verkraftete den Konjunkturabschwung des vergangenen Jahres besser als erwartet. Die Aktien schafften vor dem Handelsstart ein moderates Plus.

 

HOCHTIEF-EUROPAGESCHÄFT KÖNNTE ZERSCHLAGENW ERDEN

 

    Die Aktien von Hochtief (HOCHTIEF) gewannen vorbörslich mehr als ein Prozent. Das Europa-Geschäft des Essener Baukonzerns könnte diesem zufolge jetzt doch zerschlagen werden. Der seit kurzem amtierende und vom spanischen Großaktionär ACS entsandte Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes denke an den Verkauf von Bereichen mit 6.200 Mitarbeitern, berichteten die Zeitungen der "WAZ"-Mediengruppe ohne Nennung von Quellen. Hochtief habe dies nicht kommentiert. Laut Händlern dürfte der Bericht positiv für die Aktie wirken, da er die Hoffnung auf eine tiefgehende Prüfung der Unternehmensstrategie verstärke. Dies könnte einiges an Wert für die Aktionäre heben./gl/rum

 

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