18.06.2013 12:15
Bewerten
 (0)

Aktien Frankfurt: Dax dreht nach ZEW-Daten ins Plus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Dax (DAX) ist am Dienstag nach den ZEW-Daten die Kehrtwende gelungen: Im frühen Handel hatte die andauernde Unsicherheit über die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed den deutschen Leitindex belastet. Nach einem Tagestief bei 8.176 Punkten drehte der deutsche Leitindex bis zum Mittag auf plus 0,17 Prozent bei 8.229,77 Punkten.

    Für den MDAX (MDAX) ging es um 0,69 Prozent auf 14.145,38 Punkte nach oben und der TecDax (TecDAX) gewann 0,60 Prozent auf 957,82 Punkte. Die wichtigsten Börsen Europas entwickelten sich ähnlich wie der Dax. Der Eurostoxx 50 (EuroSTOXX 50) stand zuletzt 0,23 Prozent höher bei 2.708,97 Punkten.

    Die Stimmung deutscher Finanzexperten hellte sich im Juni etwas stärker auf als erwartet. "Der Anstieg des ZEW-Index im Juni ist wohltuend", konstatierte Chefökonom Thomas Gitzel von der Liechtensteiner VP Bank. "Steigende Frühindikatoren, egal ob sie nun über oder unter den Erwartungen liegen, sollten in der gegenwärtigen Situation mit Freude aufgenommen werden. Für den zum dritten Mal in Folge gestiegenen ZEW-Index gilt dies einmal mehr." Der Markt bleibt allerdings von Zurückhaltung geprägt - zunächst vor den US-Daten am Nachmittag, aber vor allem vor den Signalen der US-Notenbank über deren künftige Geldpolitik am Mittwoch.

ABSATZZAHLEN BELASTEN AUTOTITEL

    Spitzenreiter im Dax waren die Aktien von Infineon Technologies. Sie zogen um 2,64 Prozent an, gefolgt von Commerzbank-Titeln (Commerzbank). Diese rückten um 1,19 Prozent vor, nachdem es aus Unternehmenskreisen hieß, die teilverstaatlichte Bank und der Betriebsrat hätten sich bei den Verhandlungen über Stellenstreichungen in der Mitte getroffen.

    Autowerte zählten nach schwachen Absatzzahlen zu den am wenigsten gefragten Papieren. Die Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) sowie Daimler und BMW fielen um jeweils knapp ein Prozent. Im Mai war der Autoabsatz in der Europäischen Union auf den niedrigsten Stand für diesen Monat seit 1993 gesunken.

KABEL DEUTSCHLAND SEHR FEST - LIBERTY GLOBAL UNTERBREITET ÜBERNAHMEVORSCHLAG

    Die Aktien von Kabel Deutschland bauten ihre zuletzt deutlichen Kursgewinne nach dem Einstieg von Liberty Global in das Übernahmerennen um den Kabelnetzbetreiber um weitere 3,70 Prozent auf 85,52 Euro aus. Die Deutschen hatten am Montagabend einen "vorläufigen Vorschlag" durch Liberty bestätigt. Zuvor hatte die "Financial Times" unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, die Amerikaner hätten ein unverbindliches Angebot von etwa 85 Euro je Kabel-Aktie vorgelegt.

    EADS (EADS) rückten nach einem weiteren Milliardenauftrag für die Konzerntochter Airbus um 1,31 Prozent vor. Mit plus 3,47 Prozent noch deutlicher nach oben ging es für Aixtron-Aktien . Die Papiere des LED-Industrieausrüsters seien das "bessere Investment", um vom erwarteten LED-Boom zu profitieren, schrieb Karsten Iltgen vom Bankhaus Lampe in einer Studie./mis/rum

    ---Von Michael Schilling, dpa-AFX---

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
26.09.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
23.09.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
23.09.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
23.09.2016Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
22.09.2016Volkswagen vz buyequinet AG
26.09.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
23.09.2016Volkswagen vz buyKepler Cheuvreux
23.09.2016Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
22.09.2016Volkswagen vz buyequinet AG
09.09.2016Volkswagen vz buyCitigroup Corp.
16.09.2016Volkswagen vz HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
15.09.2016Volkswagen vz Equal weightBarclays Capital
12.09.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
07.09.2016Volkswagen vz HoldDeutsche Bank AG
07.09.2016Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
23.09.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
07.09.2016Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
07.09.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
19.08.2016Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
09.08.2016Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow fester -- Deutsche Bank-Aktie mit neuem Allzeittief -- TV-Duell mit Schlagabtausch Trump-Clinton -- Commerzbank: 9.000 Stellen und Dividende in Gefahr -- Twitter im Fokus

Erste Bilder aufgetaucht: Google bringt neue Smartphones auf den Markt. American Express-Aktie steigt: Anleger erhalten mehr Dividende. Lufthansa-Aktie verliert: Aufsichtsrat entscheidet wohl zu Air-Berlin-Deal. EZB und Chinas Notenbank verlängern Währungsswap um drei Jahre.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?