18.01.2013 14:51
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Aktien Frankfurt: Dax gibt moderat nach - China-Daten und US-Zahlen helfen nicht

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz erfreulicher chinesischer Wirtschaftsdaten und guter US-Unternehmenszahlen hat der Dax (DAX) am Freitag moderat nachgegeben. Am Nachmittag stand der deutsche Leitindex 0,19 Prozent tiefer bei 7.720,75 Punkten - auf Wochensicht steht er damit minimal im Plus. Besser als der deutsche Leitindex schlugen sich zuletzt die anderen Indizes: Der MDAX (MDAX) gewann 0,63 Prozent auf 12.560,22 Punkte, und für den TecDax (TecDAX) ging es um 0,24 Prozent auf 873,73 Punkte hoch.

 

    Die chinesische Wirtschaft ist 2012 zwar so schwach wie seit 13 Jahren nicht mehr gewachsen. Allerdings beschleunigte sich die Entwicklung nach einem Tiefpunkt im dritten Quartal zum Jahresende hin, und erstmals seit zwei Jahren nimmt das Wachstum wieder zu. Ein starkes Jahresende zeigte auch der US-Mischkonzern und Siemens-Rivale (Siemens) General Electric (GE) , der mit seinem Gewinn positiv überraschte. Die US-Bank Morgan Stanley schnitt im Schlussquartal ebenfalls besser als erwartet ab. Am späteren Nachmittag könnte noch das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Bewegung sorgen.

 

COMMERZBANK FEST - THYSSENKRUPP UNTER DRUCK

 

    Die Aktien der Commerzbank stiegen nach einem Pressebericht über mögliche Stellenstreichungen und den Morgan-Stanley-Zahlen um knapp anderthalb Prozent. Damit gehörten sie zu den Favoriten im Dax. Bei der teilverstaatlichten Bank stehen beim geplanten Konzernumbau zwischen 4.000 und 6.500 Arbeitsplätze auf dem Prüfstand, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Finanzkreise berichtete. Ein Händler sah in der Meldung allerdings keinen Neuigkeitswert. Andere Zeitungen hätten Zahlen in dieser Größenordnung bereits im vergangenen September genannt. Die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) zeigten sich unbeeindruckt vom guten Zahlenwerk des US-Konkurrenten und gaben moderat nach.

 

    Bei den ThyssenKrupp-Titeln (ThyssenKrupp) sorgten ein kritischer Bericht sowie die Hauptversammlung für Verluste von über einem Prozent und einen der hinteren Plätze im Leitindex. Laut "Handelsblatt" ist der Stahlkonzern unzufrieden mit den Angeboten für seine amerikanischen Stahlwerke und "hat daher die Interessenten aufgefordert, ihre Offerten nachzubessern", zitiert die Zeitung aus Verhandlungskreisen. Dennoch zeigte sich Unternehmenschef Heinrich Hiesinger auf der Hauptversammlung zuversichtlich, den geplanten Verkauf bis zum Herbst abschließen zu können. Die Siemens-Aktien (Siemens) standen nach den Zahlen von GE lediglich knapp im Plus.

 

HALBLEITERWERTE UNEINHEITLICH NACH INTEL-ZAHLEN

 

    Die Halbleiterwerte entwickelten sich nach Zahlen von Intel uneinheitlich. Umsatz und Gewinne des weltgrößten Halbleiterherstellers litten zwar im Schlussquartal 2012 unter den schwachen Verkäufen von Tischrechnern und Notebooks. Börsianer verwiesen aber auf die hohen geplanten Investitionen, die ein gutes Zeichen für den gesamten Halbleitersektor seien. Im Dax zeigten sich Infineon (Infineon Technologies) aber kaum davon bewegt. Mit einem Kursaufschlag von gut zweieinhalb Prozent fiel die Reaktion bei Aixtron deutlicher aus.

 

    Beim MDax-notierten Baukonzern Bilfinger (Bilfinger SE) sorgte der Zukauf des US-Wassertechnikspezialisten Johnson Screens für Kursgewinne von mehr als zwei Prozent. Analyst Marc Nettelbeck von der DZ-Bank bezeichnete die Akquisition als attraktiv./gl/tih

 

    --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

 

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28.10.2016Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
07.12.2016Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
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