16.01.2013 14:49
Bewerten
 (0)

Aktien Frankfurt: Dax moderat im Minus - Berichtssaison im Blick

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX) hat am Mittwoch mit moderaten Verlusten an seine Vortagsschwäche angeknüpft. Die Investoren warteten nach wie vor ab, um sich ein klareres Bild von der angelaufenen US-Berichtssaison zu machen, hieß es aus dem Markt. Die großen US-Banken JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) und Goldman Sachs konnten ihre Gewinne deutlich steigern. Am Nachmittag verlor der deutsche Leitindex 0,29 Prozent auf 7.653,90 Punkte. Vortags hatten ihn die negativ aufgenommenen Eckdaten von SAP für 2012 unter Druck gesetzt. Der MDAX (MDAX) sank am Mittwoch um 0,12 Prozent auf 12.253,70 Punkte und der TecDax (TecDAX) stand prozentual unverändert bei 859,02 Punkten.

 

    Als weitere Belastungsfaktoren sahen Börsianer die wieder aufgeflammte Diskussion über die US-Schuldenobergrenze und die gesenkte Prognose der Weltbank für das globale Wachstum. Zudem warnte der Luxemburger Premierminister und Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, der Eurokurs sei mit Blick auf die europäischen Exportgeschäfte "gefährlich hoch". Dagegen sieht EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny keinen Grund zur Sorge. Kurzfristige Wechselkursschwankungen sollten nicht überbewertet werden, meinte er. Bei den deutschen Unternehmen richteten sich die Blicke auf die rückläufigen ACEA-Zulassungszahlen für den europäischen Automarkt sowie auf Metro. Später könnten noch US-Industriedaten für Impulse sorgen.

 

AUTOS UNEINHEITLICH - BANKEN SCHWACH TROTZ GUTER US-ZAHLEN

 

    Im Dax entwickelten sich die Autowerte nach den ACEA-Statistiken uneinheitlich. In der Europäischen Union sank die Zahl der neu zugelassen PKW im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 1995. Unter den deutschen Herstellern konnte lediglich BMW leicht zulegen, was die Aktie mit einem Plus von über einem halben Prozent quittierte. Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) und Daimler mussten hingegen teils deutliche Rückgänge hinnehmen. Deren Titel gaben etwas nach. Abschläge von jeweils mehr als ein Prozent verzeichneten die Aktien von Deutscher Bank (Deutsche Bank) und Commerzbank - die Zahlen der US-Konkurrenz sorgten nur kurzzeitig für eine Eindämmung der Verluste. Die Versicherertitel Allianz und Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) waren mit Abschlägen von über anderthalb Prozent die größten Verlierer im Leitindex.

 

    Im MDax sprangen die Tui-Papiere (TUI) mit plus fünfeinhalb Prozent an die Spitze. Händler verwiesen auf Berichte über einen möglichen Reverse Takeover des Reisekonzerns durch die Tochter Tui Travel . Demnach könnte ein solcher Schritt Synergieeffekte von bis zu 500 Millionen Euro mit sich bringen. Analysten schätzten diese Effekte allerdings deutlich niedriger ein, hieß es. Ein Tui-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur dpa-AFX, Marktgerüchte kommentiere der Konzern generell nicht. Händler betonten in ihren ersten Reaktionen, dass diese Spekulationen zwar nicht neu seien. Die Tui-Aktien profitieren aber davon.

 

METRO NACH UMSATZZAHLEN MODERAT IM MINUS

 

    Die Metro-Titel (METRO) gaben nach vorläufigen Umsatzzahlen zuletzt moderat nach. Der Handelskonzern, der zudem den Rückzug der Elektroniktochter Media-Saturn aus China ankündigte, kam im vierten Quartal trotz des Weihnachtsgeschäftes nicht von der Stelle: Der Umsatz verbesserte sich lediglich um ein halbes Prozent. Auch im Gesamtjahr waren trotz umfangreicher Preissenkungen mit plus 1,2 Prozent keine großen Sprünge drin. Börsianer hatten allerdings mehr oder weniger mit dieser Entwicklung gerechnet.

 

    Die Aktien von Deutsche Wohnen zeigten sich nach einer angekündigten Kapitalerhöhung zuletzt über ein halbes Prozent schwächer. Der Immobilienkonzern gab 14,6 Millionen neue Aktien mit einem Nennwert von einem Euro aus. Das entspricht circa zehn Prozent des derzeitigen Grundkapitals und bringt dem Unternehmen einen Bruttoemissionserlös von rund 195,1 Millionen Euro. Analysten beurteilten die Kapitalerhöhung und die damit verbundenen Expansionspläne positiv./gl/la

 

    --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

 

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant+
  • Alle+
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
07.12.2016Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
06.12.2016Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
05.12.2016Deutsche Bank HoldHSBC
02.12.2016Deutsche Bank UnderperformCredit Suisse Group
29.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
03.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
28.10.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
27.10.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
27.10.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
06.12.2016Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
05.12.2016Deutsche Bank HoldHSBC
11.11.2016Deutsche Bank HoldHSBC
31.10.2016Deutsche Bank NeutralUBS AG
28.10.2016Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
07.12.2016Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
02.12.2016Deutsche Bank UnderperformCredit Suisse Group
17.11.2016Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
28.10.2016Deutsche Bank UnderperformCredit Suisse Group
28.10.2016Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt über 11.100-Punkte-Marke -- Dow schließt fester -- EZB verlängert milliardenschwere Anleihenkäufe -- Chinesische Investoren an Einstieg bei Deutscher Bank interessiert -- AIXTRON im Fokus

Harsche Kritik von Ökonomen zum verlängerten EZB-Anleihenkaufprogramm. Darum will Snapchat doch schneller an die Börse als gedacht. thyssenkrupp wurde Ziel von massivem Hacker-Angriff. KKR will bei Konsumforscher GfK einsteigen.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Legenden sind die bestbezahlten Toten der Welt
Jetzt durchklicken
Wo leben die meisten Milliardäre?
Jetzt durchklicken
Die glücklichsten Länder der Welt
Jetzt durchklicken
Von diesen Schnellrestaurants sind die Deutschen begeistert
Jetzt durchklicken
So wurden Steuergelder verschwendet
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?