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14.02.2013 14:54

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Aktien Frankfurt: Dax unter Druck - Eurozone unerwartet tief in der Rezession

Infineon Technologies zu myNews hinzufügen Was ist das?


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag belastet. Der Dax (DAX) riss wieder die Marke von 7.700 Punkten und fiel am frühen Nachmittag um 0,75 Prozent auf 7.653,83 Punkte. Für den MDAX (MDAX) ging es um 0,36 Prozent auf 12.956,63 Punkte nach unten und der TecDax (TecDAX) büßte 0,64 Prozent auf 895,86 Punkte ein.

 

    Die Wirtschaft des Euroraums war im vierten Quartal 2012 noch tiefer als erwartet in die Rezession gerutscht. "Die wirtschaftliche Misere in den Peripheriestaaten hält an", schrieb Analyst Thomas Gitzel von der VP Bank in einem Kommentar. Das Zahlenmaterial zeige einmal mehr, wie tief der Währungsraum noch im Sumpf der Schuldenkrise feststecke: "Während es in den vergangenen Monaten an den Finanzmärkten der Peripherieländer zu deutlichen Entspannungstendenzen kam, gilt dies für die realwirtschaftliche Entwicklung nicht." Der Teufelskreis zwischen Sparen und schrumpfendem Bruttoinlandsprodukt halte noch an. Gute Konjunkturdaten aus den USA begrenzten das Minus im Markt dann aber: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der vergangenen Woche stärker als gedacht zurückgegangen.

 

RHEINMETALL UND GERRESHEIMER NACH ZAHLEN GEFRAGT

 

    Wie schon zur Wochenmitte konzentrierten sich die Anleger auch an diesem Donnerstag auf Nachrichten von Unternehmen aus der zweiten Reihe. Für Gesprächsstoff sorgten vor allem Geschäftszahlen und Unternehmensausblicke. So verteuerten sich die Anteilsscheine des Automobilzulieferers und Rüstungskonzerns Rheinmetall im MDax um 3,41 Prozent. "Die vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal haben unsere Margenprognose übertroffen", hob Analyst Markus Turnwald von der DZ Bank positiv hervor. Der Spezialverpackungs-Hersteller Gerresheimer setzt nach einem robusten Geschäftsjahr auf weiteres Wachstum. Die Aktien zogen um 5,17 Prozent an.

 

    Der führende europäische Kupferkonzern Aurubis bleibt nach einem Umsatz- und operativen Gewinnsprung im ersten Quartal für das laufende Geschäftsjahr nur vorsichtig optimistisch. Die Titel hatten zunächst prozentual kaum verändert notiert, bevor sie mit dem schwachen Markt ins Minus rutschten und fast vier Prozent an Wert verloren. Die Aktien des Sportartikelherstellers Puma (PUMA SE) rückten nach der Vorlage von Jahreszahlen um 1,21 Prozent vor. Die Ergebnisse sind einem Händler zufolge "einen Tick besser als erwartet" ausgefallen. Eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank verhalf den Titeln des Anlagen- und Maschinenbauers Dürr (Duerr)

 

PROSIEBENSAT.1 SEHR SCHWACH

 

    Die im TecDax notierten Papiere von Carl Zeiss Meditec verloren mehr als vier Prozent. Die Quartalszahlen des Medizintechnik-Spezialisten hätten die Markterwartungen verfehlt, sagten Börsianer. Nach einem enttäuschenden Ausblick büßten die Aktien des Chipzulieferers Süss Microtec knapp drei drei Prozent ein. Abseits der Berichtssaison fielen die Titel von ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) am MDax-Ende um 4,97 Prozent auf 23,98 Euro. Die Großaktionäre KKR und Permira verkaufen ihren Anteil von 18 Prozent der stimmrechtslosen Vorzugsaktien an institutionelle Anleger. Es wurde bereits seit einigen Wochen erwartet, dass die Investoren Schritt für Schritt bei ProSiebenSat.1 aussteigen, um Kasse zu machen. Die Aktien würden zu 24,60 Euro je Stück zugeteilt, sagte ein Händler.

 

    Nach einem negativen Analystenkommentar verbilligten sich die Titel von Infineon (Infineon Technologies) am Dax-Ende um fast zwei Prozent. Die britische Investmentbank HSBC hatte die Aktien von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft, das Kursziel aber von 5,20 auf 6,10 Euro angehoben. Die Gewinne des Halbleiterkonzerns dürften im ersten Quartal zwar ihren Tiefpunkt erreicht haben, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie. Die absehbare Umsatzerholung in den kommenden Quartalen könne der Konzern aber über die Marge nur begrenzt hebeln./la/mis

 

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

 

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