20.02.2012 12:06
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Aktien Frankfurt: Fest - Dax wieder auf neuem Halbjahreshoch

    FRANKFURT (dpa-AFX) -  Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag nach positiven Impulsen aus China und wachsenden Hoffnungen auf eine endgültige Entscheidung für neue Griechenland-Hilfen weiter gestiegen. Bereits die Börsenstimmung in Übersee war deshalb freundlich. Der Dax (DAX) übersprang bis zur Mittagszeit die Marke von 6.900 Punkten und erreichte damit ein neues Halbjahreshoch. Zuletzt rückte er um 1,41 Prozent auf 6.944,62 Punkte vor. Noch höher hatte der deutsche Leitindex zuletzt am 1. August 2011 gestanden. Der MDAX (MDAX) legte um 1,66 Prozent auf 10.614,51 Punkte zu und der TecDax (TecDAX) stieg um 1,80 Prozent auf 792,35 Punkte.

 

    "Chinas Entscheidung, den Mindestreservesatz für große Geschäftsbanken um 0,5 Punkte zu senken, hat den europäischen Aktien zum Wochenstart Auftrieb gegeben", sagte Händlerin Anita Paluch von Gekko Global Markets. Dieser Optimismus über die Lockerung der chinesischen Geldpolitik sei ergänzt worden durch Hoffnungen, dass es an diesem Tag endlich zu einer Freigabe des zweiten Hilfspakets für Griechenland über insgesamt 130 Milliarden Euro durch die Finanzminister der Eurozone kommen wird. Frankreichs Finanzminister François Baroin gab sich diesbezüglich bereits sehr zuversichtlich. "Am Nachmittag werden die Marktteilnehmer nun mit wachsender Spannung auf Aussagen aus Brüssel warten, zumal die US-Börsen geschlossen bleiben und von dort keine weiteren Impulse kommen werden", sagte ein weiterer Börsianer.     BANKENWERTE SEHR FEST

 

    Zu den Favoriten im Dax zählten die Bankenwerte, die von Hoffnungen auf eine Lösung für Griechenland profitierten. Die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) stiegen um 1,85 Prozent auf 34,45 Euro und die der Commerzbank gewannen 2,50 Prozent auf 2,13 Euro. Ein Bericht im "Platow"-Börsenbrief, dass die Commerzbank aufgrund ihres Engagements in Griechenland wohl rund 800 Millionen Euro zusätzlich abschreiben müsse, enthalte dagegen "absolut keine Überraschung", hieß es.

 

   Die Papiere der Deutschen Post (Deutsche Post) rückten um 2,26 Prozent vor und profitierten vom Übernahmeinteresse des US-Konkurrenten United Parcel Service (UPS) am niederländischen Paketdienst TNT Express. UPS will den zweitgrößten europäischen Paketdienst nach der deutschen DHL für knapp fünf Milliarden Euro kaufen. Börsianer nannten als Grund für den Kursanstieg der Aktie Gelb vor allem die üppige Prämie für TNT, durch die auch die Aktien der Post über die Höherbewertung des Sektors mit nach oben gezogen würden.

 

DEFENSIVE AKTIEN GEBEN NACH

 

    Die als defensiv geltende Werte wie Fresenius Medical Care (FMC) (Fresenius Medical Care) und Fresenius (Fresenius SECo) oder auch Merck KGaA (Merck) waren die einzigen drei Verlierer im Dax.

 

    Zu den Schlusslichtern im Index der mittelgroßen Werten waren die Titel von ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) mit einem Abschlag von 0,32 Prozent auf 18,565 Euro. Programmvorstand Andreas Bartl steht laut "Manager Magazin" vor der Ablösung. Grund dafür ist der unbefriedigende Publikumszuspruch, den Sat1 findet. Zeitweise hatte die Aktie noch kräftiger bis auf 18,455 Euro nachgegeben, doch eine positive Studie von Goldman stützte den Kurs zuletzt./ck/ag

 

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

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Gute Nachricht aus den USA
Erleichtertes Aufatmen bei der Deutschen Bank und an den Finanzmärkten: Das Finanzinstitut hat eine deutliche Absenkung seiner in den USA anstehenden Strafzahlung erreicht.
00:38 Uhr
Deutsche Bank and the Unintended Consequence (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
00:30 Uhr
00:11 Uhr
Is Deutsche Bank Really the Next Lehman? (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
30.09.16
Deutsche Bank Takes a Lashing From the Public (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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30.09.2016Deutsche Bank kaufenDZ BANK
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30.09.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
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30.09.2016Deutsche Bank kaufenDZ BANK
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16.09.2016Deutsche Bank kaufenKepler Cheuvreux
12.09.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
30.09.2016Deutsche Bank HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.09.2016Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
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28.09.2016Deutsche Bank NeutralUBS AG
28.09.2016Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
30.09.2016Deutsche Bank UnderperformCredit Suisse Group
28.09.2016Deutsche Bank SellS&P Capital IQ
28.09.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
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