04.01.2013 14:57
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Aktien Frankfurt: Kaum verändert trotz guter US-Arbeitsmarktdaten - Fed dämpft

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Freitag trotz erfreulicher Arbeitsmarktzahlen aus den USA kaum von der Stelle bewegt. Der Dax (DAX) sank am frühen Nachmittag um 0,04 Prozent auf 7.753,64 Punkte. Nach einem starken Jahresauftakt hatte der deutsche Leitindex tags zuvor bereits etwas zurückgesetzt. Für den MDAX (MDAX) ging es am Freitag um 0,03 Prozent auf 12.190,61 Punkte nach oben. Der TecDax (TecDAX) fiel um 0,14 Prozent auf 852,84 Punkte.

 

    Am US-Arbeitsmarkt scheint sich der moderate Aufwärtstrend fortzusetzen. Die Beschäftigung stieg im Dezember um 155.000 Stellen. Bankvolkswirte hatten einen Anstieg um 152.000 Stellen erwartet. "Die Erholung am Arbeitsmarkt hält an", schrieben die Analysten der VP Bank in einem Kommentar. Der Kompromiss im Budgetstreit erlaube, dass sich die konjunkturelle Erholung in den USA auch 2013 fortsetze.

 

FED TRÜBT DIE STIMMUNG

 

    Ein Stimmungsdämpfer kam laut Händler Markus Huber vom Broker ETX Capital bereits zuvor aus den USA: Wie aus dem Protokoll der US-Notenbank hervorging, erwarten die meisten Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Fed ein Ende der monatlichen Anleihekäufe in diesem Jahr. Die Anleger fürchten Börsianern zufolge nun, dass dem Aktienmarkt wieder ein Teil der Liquidität entzogen werden könnte, die die Kurse in den letzten Monaten so deutlich angetrieben hat.

 

    Die Merck-Titel (Merck) verloren als einer der schwächsten Werte im Dax 1,86 Prozent auf 99,66 Euro. Analyst Amit Roy von der japanischen Investmentbank Nomura hatte seine Kaufempfehlung für die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns gestrichen, das Kursziel aber von 75,00 auf 95,00 Euro angehoben. Das neue Ziel basiere auf seinen erhöhten Bewertungsmultiplikatoren für den Pharmasektor. Den Bewertungsaufschlag verdanke der Sektor aber lediglich seinem Status als "sicherer Hafen" in der Finanzkrise. Der Experte blieb deshalb bei seiner pessimistischen Einstufung für die europäische Pharmabranche. Die Abstufung der Merck-Aktien begründete er mit seiner Erwartung eines durchschnittlichen Gewinnwachstums von 6,8 Prozent für den Zeitraum 2012 bis 2016, die weitgehend der durchschnittlichen Marktschätzung von 6,9 Prozent entspreche.

 

AUTOBAUER UNEINHEITLICH NACH GUTEN US-ABSATZZAHLEN

 

    Die Papiere der Autobauer fanden keine gemeinsame Richtung. Während BMW und Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) um bis zu 0,13 Prozent fielen, stiegen Daimler um 0,34 Prozent. Auf dem US-Automarkt ist von einer Kaufzurückhaltung wie in Europa nichts zu spüren.

 

    Im MDax stiegen die Aktien von Sky Deutschland nach Bekanntgabe einer Kooperation um 2,39 Prozent. Damit knüpften die Titel des Bezahlsenders an ihre rasante Vorjahresentwicklung an, die ihnen fast eine Verdreifachung des Kurses beschert hatte. Die Deutsche Telekom einigte sich nach dem Verlust der Bundesligarechte mit Sky auf eine umfassende Zusammenarbeit. Unter anderem können damit Kunden des bisherigen Telekom-Angebots Liga Total auch in der kommenden Saison Fußball schauen. Die T-Aktien (Deutsche Telekom) zeigten sich derweil mit plus 0,98 Prozent weniger beeindruckt von der Meldung.

 

METRO SEHR FEST

 

    Die Metro-Aktien (METRO) kletterten um 2,19 Prozent nach oben. Die deutschen Einzelhandelsumsätze im November hätten positiv überrascht, sagte ein Händler.

 

    Darüber hinaus setzten die im Vorjahr gebeutelten Solarwerte ihren jüngsten Höhenflug fort. Für Solarworld (SolarWorld) etwa ging es als bester TecDax-Wert um 15,36 Prozent bergauf - seit Jahresbeginn steht damit ein Kursgewinn von gut 36 Prozent zu Buche./la/gl

 

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

 

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

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Wieder auf Kurs
Die Volkswagen-Aktie hat sich stark erholt und liegt mittlerweile bei rund 150 Euro. Zwar ist das immer noch weniger als vor dem Bekanntwerden des Abgasskandals, aber Anleger und Konzern scheinen die dunklen Zeiten hinter sich lassen zu wollen.
17.01.17
Emissions Scandal to Cost Fiat Chrysler Less than Volkswagen (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

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17.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
13.01.2017Volkswagen vz HaltenDZ BANK
12.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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11.01.2017Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
17.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
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11.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
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13.01.2017Volkswagen vz HaltenDZ BANK
11.01.2017Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
11.01.2017Volkswagen vz HoldWarburg Research
05.01.2017Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
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12.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
11.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.12.2016Volkswagen vz verkaufenDZ BANK
09.12.2016Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
29.11.2016Volkswagen vz VerkaufenDZ BANK
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