25.02.2013 15:04
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Aktien Frankfurt: Kräftige Gewinne vor Wahlergebnis in Italien

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem mit Spannung erwarteten Wahlausgang in Italien hat sich der deutsche Aktienmarkt bis zum Montagnachmittag von seiner besten Seite gezeigt. Dank starker Vorgaben fest gestartet, baute der Dax (DAX) seine Gewinne weiter aus und passierte neben der Marke von 7.700 Punkten auch gleich noch die 7.800er-Schwelle. Mit einem Aufschlag von 2,27 Prozent auf 7.836,07 Zählern nahm er wieder Kurs auf sein Ende Januar erreichtes Fünfjahreshoch bei 7.871 Punkten. In der zweiten Reihe fiel die Dynamik wesentlich geringer aus: Der MDAX (MDAX) legte 0,65 Prozent auf 13.204,88 Punkte zu, und der TecDax (TecDAX) stieg um 0,93 Prozent auf 915,14 Punkte.

    Da seit zwei Wochen keine Umfragen mehr veröffentlicht werden, lässt sich das Ergebnis in Italien schlecht prognostizieren. Die Wahllokale schließen am Nachmittag um 15 Uhr. Ein Mitte-Links-Bündnis um Pierluigi Bersani gilt bei Börsianern als Idealfall, dem auch weiterhin die größten Chancen eingeräumt werden. Eine schwierige Regierungsbildung könnte dem aber potenziell einen Strich durch die Rechnung machen. Angesichts des dennoch nach oben ziehenden Marktes sprach Chefhändler Matthias Jasper von der WGZ Bank von den alten Kurstreibern: Der hohen Liquidität, bei Aktien untergewichteten Anlegern und einer Favoritenrolle, die Deutschland als Markt in Europa einnehme.

KURSTURBULENZEN BEI DEUTSCHER BÖRSE

    Wieder aufgeflammte Übernahmephantasie sorgte dafür, dass sich die Aktien der Deutschen Börse (Deutsche Boerse) im Tagesverlauf turbulent zeigten. Nach einem Bericht über ein mögliches Fusionsinteresse der US-Derivatebörse CME zogen sie zur Mittagszeit plötzlich kräftig an. In der Spitze betrug der Aufschlag rund 12 Prozent, bevor ein Dementi des Börsenbetreibers die Euphorie dann wieder in die Schranken wies. Zeitweise reduzierten die Titel ihre Gewinne auf weniger als zwei Prozent, rückten zuletzt dann aber doch wieder um mehr als vier Prozent vor.

    Die Spitzengruppe bildeten aber die von ihren jüngsten Kursverlusten erholten Finanzwerte: Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank (Deutsche Bank) gewannen jeweils rund viereinhalb Prozent. Eine Gegenbewegung gab es außerdem bei den Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz), die im europaweit sehr freundlichen Autosektor um fast drei Prozent stiegen. Sie reagierten damit auf ihren Kursrutsch vor dem Wochenende, als der Ausblick bei der Zahlenvorlage als Enttäuschung angesehen wurde.

RÜCKSCHLÄGE FÜR MERCK UND FMC

    Merck-Aktien (Merck) schafften es nach leichterem Start zwar mit einem Prozent ins Plus, gehörten nach einem Rückschlag mit dem Hirntumor-Wirkstoffkandidaten Cilengitid aber weiterhin zu den schwächsten Dax-Werten. Einziger Verlierer waren dort die eineinhalb Prozent schwächeren FMC-Titel (Fresenius Medical Care), was am Markt mit dem Rückruf eines alternativen Anämiepräparats für Dialysepatienten erklärt wurde. Laut Commerzbank-Analyst Volker Braun ist dies schlecht für die Verhandlungsposition gegenüber Amgen, dem Hersteller des bisherigen Standardmedikaments EPO.

    Ein weiterer großer Gewinner waren nach einer positiven Analystenstimme die Aktien von K+S. Die Titel des Düngemittel- und Salzherstellers zogen nach einer Kaufempfehlung der Citigroup um 3,49 Prozent an. Laut Analyst Andrew Benson sollte eine Erholung der Kali-Nachfrage auf Normalniveau für eine überdurchschnittliche Kursentwicklung sorgen. Im TecDax profitierten die Titel von Wirecard mit fast drei Prozent plus von einer angekündigten Kooperation mit dem Telekom-Konzern Vodafone ./tih/ajx

    --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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23.01.2017Volkswagen vz Conviction BuyGoldman Sachs Group Inc.
20.01.2017Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
19.01.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
17.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
13.01.2017Volkswagen vz HaltenDZ BANK
23.01.2017Volkswagen vz Conviction BuyGoldman Sachs Group Inc.
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11.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
20.01.2017Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
13.01.2017Volkswagen vz HaltenDZ BANK
11.01.2017Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
11.01.2017Volkswagen vz HoldWarburg Research
05.01.2017Volkswagen vz HoldCommerzbank AG
19.01.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
12.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
11.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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