-->-->
26.02.2013 14:51
Bewerten
 (0)

Aktien Frankfurt: Kursrutsch wegen politischer Sorgen - 'Tipico Italiano'

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ernüchterung nach der Wahl in Italien hat den deutschen Aktienmarkt am Dienstag auf Talfahrt geschickt. In der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft, die als wichtiger Dominostein in Sachen Euro-Rettung gilt, droht nach den Parlamentswahlen politischer Stillstand. Der Leitindex Dax (DAX) sackte am Nachmittag um 1,74 Prozent auf 7.637,56 Punkte ab. Der MDAX (MDAX) büßte 1,15 Prozent auf 12.990,81 Punkte ein, und der TecDax (TecDAX) verlor 1,05 Prozent auf 903,30 Punkte.
-->

    Börsenbriefautor Hans Bernecker bezeichnete das Ergebnis als "tipico italiano". Erwartungsgemäß regiere in dem südeuropäischen Land mal wieder das Chaos, so der Experte. Laut der Landesbank Baden-Württemberg sind die Märkte enttäuscht, dass das Mitte-Links-Bündnis um Spitzenkandidat Pier Luigi Bersani nicht wie erhofft als klarer Sieger hervorgegangen sei. "Die Nervosität ist nachvollziehbar, da in Italien dringlicher Reformbedarf besteht", gaben die Experten zu bedenken. Mit der Patt-Situation steigt die Unsicherheit über den künftigen Kurs der italienischen Wirtschafts- und Europa-Politik.

BANKEN WEGEN ITALIEN UNTER DRUCK

    Wegen der politischen Sorgen gerieten die am Vortag noch freundlichen Aktien aus dem Bankensektor in Deutschland und auch europaweit besonders deutlich unter Druck, womit sie ihre Talfahrt der letzten Wochen wieder aufnahmen. Die Titel der Commerzbank büßten 2,77 Prozent ein, und die der Deutschen Bank (Deutsche Bank) waren mit einem Abschlag von 4,32 Prozent Schlusslicht im Dax. Auch die Titel der Allianz mischten sich unter die größten Verlierer.

    Weit hinten reihten sich außerdem die Aktien von BASF nach der Zahlenvorlage ein. Für sie ging es um fast drei Prozent nach unten. Analyst Laurent Favre von der Investmentbank Merrill Lynch wertete das Ergebnis vor Zinsen und Steuern als überraschend schlecht. Auch die Experten von Equinet und der DZ Bank kritisierten das operative Abschneiden des Chemiekonzerns. Insgesamt wurde die Zahlen aber mehr oder weniger als im erwarteten Rahmen angesehen.

FMC UND FRESENIUS NACH ZAHLEN EINZIGE DAX-GEWINNER

    In dem allgemein trüben Umfeld gab es nur zwei positive Ausnahmen im Dax: Aktien von Fresenius (Fresenius SECo) und deren Tochter FMC (Fresenius Medical Care) stemmten sich nach Zahlen mit plus 2,75 und 2,01 Prozent gegen den Markt. Die Meinungen zum Zahlenwerk der beiden defensiv eingeschätzten Werte fielen eher positiv aus. Beide Unternehmen hätten über den Marktprognosen liegende Ergebnisse gemeldet und mit ihren Ausblicken die Erwartungen erfüllt, schrieb etwa Analyst Sven Kürten von der DZ Bank.

    Die Aktien von Bayer konnten sich dem schwachen Markt trotz positiver Meldungen nicht vollständig entziehen. Sie reduzierten ihr frühes Minus von bis zu drei Prozent aber am Nachmittag auf nur noch ein Prozent, nachdem der Chemie- und Pharmakonzern eine überraschend hohe Dividende angekündigt hatte. Eine weitere US-Zulassung für das Krebsmedikament Stivarga war zuvor noch wirkungslos verpufft./tih/ck

    --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant2
  • Alle2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Deutsche Blue Chips im Blick
In der vergangenen Handelswoche zeichnete sich der DAX vor allem durch seine geringen Kursausschläge aus. Auf Wochensicht verbuchte er mit 10.587,77 Zählern einen Wochengewinn in Höhe von 0,4 Prozent.

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
25.08.2016Deutsche Bank HaltenDZ BANK
12.08.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
09.08.2016Deutsche Bank NeutralCitigroup Corp.
08.08.2016Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
02.08.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
02.08.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
02.08.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
28.07.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
25.07.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
20.07.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
25.08.2016Deutsche Bank HaltenDZ BANK
09.08.2016Deutsche Bank NeutralCitigroup Corp.
08.08.2016Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
01.08.2016Deutsche Bank Neutralequinet AG
01.08.2016Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
12.08.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
01.08.2016Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
29.07.2016Deutsche Bank UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
28.07.2016Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
28.07.2016Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->