von Sven Parplies, Euro am Sonntag
Kley hatte bereits in der Vergangenheit mehrmals Merck-Aktien gekauft und dabei in aller Regel ein gutes Händchen bewiesen. Aktienkäufe von Vorstandsvorsitzenden sind selten und werden deshalb an den Finanzmärkten stark beachtet, obgleich Führungskräfte kein geheimes Insiderwissen für Aktiengeschäfte nutzen dürfen.

Merck-Vorstandschef Karl-Ludwig Kley
Kley nutzte
bei seinem Kauf den Rücksetzer der Aktie nach schlechten Nachrichten aus
der Produktpipeline. Der Antikrebswirkstoff L-BLP25 hatte in der finalen Phase III nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Merck-Aktie hatte 2012 von besseren Ergebnissen der beiden Sparten, aber auch von Sparmaßnahmen profitiert. Die Dynamik dürfte 2013 aber abflachen. Wir sehen die Aktie als eine Halteposition.
ISIN: DE0006599905
Kursziel: 109,00 Euro
Stopp: 84,00 Euro