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13.10.2011 14:57

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Aktien New York Ausblick: Etwas leichter - Nervosität nach JPMorgan-Zahlen

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Mit ein wenig Nervosität haben die US-Anleger am Donnerstag bereits vor Börseneröffnung in New York auf den Auftakt der Berichtssaison unter den großen Banken reagiert. Als erstes berichtete JPMorgan von einem überraschend stark gestiegenen Gewinn im dritten Quartal, gleichzeitig machten sich am Markt jedoch Bedenken hinsichtlich der Sonderbelastungen breit. Der Future auf den Dow Jones Industrial (Dow Jones) verlor etwa eine dreiviertel Stunde vor Handelsstart 0,26 Prozent, der auf den Nasdaq 100 (NASDAQ 100) 0,07 Prozent. Am Vortag hatte der Dow Jones 0,90 Prozent zugelegt.

 

    Für die US-Banken ergeben sich nach Aussagen eines Händlers ebenfalls große Risiken aus der europäischen Schuldenkrise. Der Aktienmarkt stelle sich offenbar auf die schlechteste Berichtssaison des US-Bankensektors seit 2008 ein, sagte Ioan Smith, Direktor beim Brokerhaus Knight Capital Europe. Die Frage sei, ob der Markt seine Gewinnprognosen angesichts schwacher Einnahmen, nachlassenden Wirtschaftswachstums und möglicher Engagements in hochverschuldeten Euroländern schon ausreichend gesenkt habe.

 

    JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) berichtete über sinkende Einnahmen im Investmentbanking und ist mit rund fünfzehn Milliarden US-Dollar in Staatsanleihen angeschlagener Euroländer investiert. Positive Buchhaltungseffekte in Milliardenhöhe und ein gut laufendes Privatkundengeschäft jedoch hätten für Ausgleich gesorgt. Die Aktie sackte vorbörslich um rund 1,5 Prozent ab. Wegen seiner breiten Aufstellung gilt JPMorgan als Barometer für die gesamte Branche.

 

    In der kommenden Woche legen unter anderem die Citigroup , die Bank of America und Goldman Sachs ihre Zahlen vor. Ihre Papiere kamen vorbörslich ebenfalls unter Druck. Citigroup und Bank of America verloren jeweils zwei Prozent und Goldman Sachs knapp ein Prozent.      In den Fokus dürften auch die Papiere von Intel rücken, die vorbörslich um 0,43 Prozent fielen. Der Chiphersteller zieht sich weitgehend aus dem Markt für Fernseher zurück. Intel werde noch weiter Prozessoren für Settop-Boxen anbieten, wolle sich aber künftig mehr auf den Markt für Tablet-PCs, Smartphones und sogenannte Ultrabooks konzentrieren, sagte Intel-Sprecherin Claudine Mangano der Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

 

    Äußerungen von Dell-Chef Michael Dell könnten die Aktie des Computerherstellers in Bewegung bringen. Sie gaben vorbörslich rund ein Prozent nach. Dell will nach den Worten des Unternehmensgründers seinen Expansionskurs fortsetzen und plant Zukäufe in Milliardenhöhe. Dell habe 16 Milliarden Dollar auf der hohen Kante und ein Teil davon solle für Zukäufe verwendet werden, sagte Michael Dell am Vortag auf einer Konferenz in Austin./jb/la

 

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