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23.11.2011 15:01

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Aktien New York Ausblick: Etwas schwächer - Daten aus China, Europa und den USA

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Konjunktursorgen dürften die US-Börsen am Mittwoch weiter belasten. Der Future auf den Dow Jones Industrial (Dow Jones) lag rund eine dreiviertel Stunde vor dem Auftakt mit 0,64 Prozent im Minus, nachdem der Leitindex bereits an den beiden vorangegangenen Handelstagen Verluste verbucht hatte. Der Future auf den Nasdaq 100 (NASDAQ 100) sank zuletzt um 0,62 Prozent.

 

    Schlechte Nachrichten kamen zum Beispiel aus China, wo sich im November die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie kräftig eingetrübt hatte. Darüber hinaus waren im September die Auftragseingänge der Industrieunternehmen in der Eurozone unerwartet deutlich zurückgegangen. Selbst der "sichere Hafen" Deutschland bekam von den Investoren erstmals seine Grenzen aufgezeigt. Bei einer Auktion neuer Staatsanleihen über zehn Jahre traf das Angebot am Mittwoch auf eine ungewöhnlich schwache Nachfrage.

 

    Frische US-Konjunkturdaten lieferten derweil kein klares Bild. So waren die Konsumausgaben der privaten Haushalte im vergangenen Monat deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Die Aufträge für langlebige Güter hingegen waren im Oktober nicht so deutlich gesunken wie befürchtet.

 

    Vor diesem Hintergrund verbuchten die konjunktursensiblen Finanzwerte wie etwa JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) oder Bank of America im vorbörslichen Handel Verluste von mehr als einem Prozent. Zudem prüft die Notenbank Fed bei ihrem jährlichen Stresstest, wie die wichtigsten Institute des Landes bei einem dramatischen Wertverlust europäischer Staatsanleihen oder Finanztitel dastehen würden.

 

    Außerhalb der Finanzbranche stehen die ebenfalls im Dow gelisteten Aktien von AT&T im Fokus. Bei der geplanten 39 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von T-Mobile USA durch den Telekomkonzern zeichnen sich weitere Probleme ab. Der Chef der Wettbewerbshüter FCC, Julius Genachowski, beantragte am Dienstagabend, dass die geplante Übernahme von einem Richter der Behörde angehört wird. Die Wettbewerbshüter bezweifeln die Angaben von AT&T, wonach der Schulterschluss das Hochgeschwindigkeitsinternet in ländliche Gebiete ausweite, das Netz für mobile Datennutzung verbessere und Arbeitsplätze schaffe.

 

    Gegen den negativen Trend aber stiegen die Titel von Deere & Company (DeereCo (John Deere)) vorbörslich um etwa sechs Prozent. Der Landtechnikkonzern hatte dank eines deutlichen Umsatzanstieges einen überraschend hohen Quartalsgewinn je Aktie erwirtschaftet. Zudem habe der Ausblick des Unternehmens auf das kommende Jahr die Erwartungen übertroffen, meinten Börsianer./la/ag

 

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