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08.02.2012 14:51

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Aktien New York Ausblick: Freundlich - Hoffnung auf Fortschritte in Griechenland

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Anhaltende Hoffnungen auf eine Einigung im griechischen Schuldendrama dürften auch an der Wall Street zur Wochenmitte für einen freundlichen Handelsauftakt sorgen. Anzeichen für erste Fortschritte in der Schuldendiskussion hatten den Dow Jones Industrial (Dow Jones) bereits am Vorabend auf den höchsten Schlussstand seit Mitte Mai 2008 gehievt. Der Future auf den US-Leitindex gewann an diesem Mittwoch zuletzt 0,18 Prozent. Der Future auf den Nasdaq 100 (NASDAQ 100) stand 0,20 Prozent höher.

 

    Bis Ende dieser Woche will die griechische Regierung ein umstrittenes neues Sparpaket auf den Weg bringen. Damit würde das pleitebedrohte Land nach zähen Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern die Bedingungen für weitere Milliardenhilfen erfüllen. Allerdings steht die innenpolitische Zustimmung noch aus: Ministerpräsident Lucas Papademos wollte sich am heutigen Mittwoch die Billigung der drei Regierungsparteien holen. Das ist Voraussetzung, damit die Regierung das Sparprogramm offiziell beschließen und ins Parlament einbringen kann. Dort ist die Abstimmung voraussichtlich für diesen Sonntag vorgesehen.

 

    In Europa hatten vor allem Bankenwerte von der Hoffnung auf eine baldige Einigung in Griechenland profitiert. Für den US-Markt zeichnete sich für Finanzwerte ebenfalls ein freundlicher Auftakt ab: Die Aktien von Citigroup , Bank of America und JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) legten vorbörslich um mehr als ein halbes Prozent zu.

 

    Fester zeigten sich vorbörslich auch die Papiere der US-Generikafirma Illumina . Der Schweizer Pharmakonzern Roche gibt nämlich trotz der Abfuhr im Übernahmekampf um das US-Unternehmen nicht auf. Man sei zwar enttäuscht über die Weigerung der Amerikaner, "substanzielle Gespräche" zu führen, erklärte Roche-Konzernchef Severin Schwan, eine einvernehmliche Übernahmevereinbarung mit Illumina bleibe aber das Ziel.

 

    Die Aktien von Walt Walt Disney gaben dagegen um knapp ein Prozent im vorbörslichen Handel nach. Die gut laufenden Freizeitparks und die wachsende Flotte an Kreuzfahrtschiffen haben dem weltgrößten Unterhaltungskonzern Disney im ersten Geschäftsquartal die Kasse gefüllt. In anderen Ecken des Reichs von Mickey Maus und Donald Duck sah es dagegen trübe aus: Im Filmgeschäft fehlten die Blockbuster des Vorjahreszeitraums, die Videospiele verloren Fans und auch die Einnahmen aus der Fernsehwerbung gingen teils zurück.

 

    In den Blick dürften auch die Titel des drittgrößten US- Mobilfunkanbieters Sprint Nextel rücken. Dieser verzeichnete im vierten Quartal wegen Subventionen für das iPhone einen im Vorjahresvergleich höheren Verlust. Der Fehlbetrag weitete sich im Vergleich zum vierten Quartal 2010 von 929 Millionen Dollar auf 1,3 Milliarden Dollar aus, wie der Konkurrent von AT&T , Verizon (Verizon Communications) Wireless (Verizon Communications) und T-Mobile USA am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz legte dagegen um rund fünf Prozent zu und erfüllte die Erwartungen am Markt./rum/ck

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