15.02.2013 14:59
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Aktien New York Ausblick: Kaum verändert erwartet - Impulse fehlen

    NEW YORK (dpa-AFX) - Im Zuge weltweit stagnierender Börsen wird am Freitag auch in New York mit einem kaum veränderten Auftakt gerechnet. Der Future wies für den Dow Jones Industrial (Dow Jones) auf ein dünnes Minus von 0,07 Prozent hin. Damit dürfte der Leitindex seine nun schon gut drei Wochen anhaltende Seitwärtstendenz fortsetzen, in deren Rahmen er jüngst aber immerhin den höchsten Stand seit Oktober 2007 markiert hatte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) ließ der Terminkontrakt dagegen einen Aufschlag in ähnlich kleinem Maße erwarten.

 

    "Die Aktienmärkte haben einen großartigen Jahresauftakt hingelegt", sagte ein Marktbeobachter. Seit dem Jahreswechsel hat der Dow Jones mehr als sechseinhalb Prozent zugelegt. "Per Ende Januar sind sie aber zum Stillstand gekommen", fügte er mit Verweis auf die Volatilität hinzu, die auf einem sehr niedrigen Niveau angekommen sei. In den letzten drei Wochen hat das Kursbarometer eine Schwankungsbreite von weniger als 200 Punkten aufzuweisen, was etwas mehr als einem Prozent entspricht.

 

    "Derzeit ist kein Kurstreiber absehbar, der dem Markt noch weiter nach oben verhilft", gab der Experte zu bedenken. Selbst die auf den höchsten Stand seit Mai 2012 gestiegene Stimmung in der Industrie des Bundesstaats New York (Empire State Index) konnte dem Markt am Freitag keine Impulse verleihen. Später werden mit der Industrieproduktion und Zahlen zum Verbrauchervertrauen noch weitere Indikatoren veröffentlicht. Außerdem dürften Anleger das Treffen der G20-Finanzminister in Moskau kritisch beäugen, auf dem mit Aussagen zu den globalen Währungsbeziehungen gerechnet wird.

 

    Auch bei Einzelwerten waren kursbewegende Nachrichten Mangelware. Zeitweise klar im Minus, zeigten sich die Papiere der Kraft Foods Group im vorbörslichen Handel zuletzt kaum verändert. Nach vorläufigen Berechnungen hat der Lebensmittelkonzern im Weihnachtsgeschäft einen Umsatzrückgang verkraften müssen, der noch etwas deutlicher ausfiel als von Experten erwartet. Nach Angaben des Unternehmens war das Schlussquartal vom Lagerabverkauf geprägt gewesen.

 

    Für Aufsehen sorgten aber einige Meldungen zu Investorenbeteiligungen: Die Aktien des Versicherungskonzerns AIG (American International Group (AIG)) lagen vorbörslich moderat im Minus, nachdem die Familie der Investorenlegende George Soros ihren Anteilsbestand per Ende Dezember niedriger bezifferte als noch drei Monate zuvor. Um mehr als 18 Prozent nach oben ging es dagegen für die Aktien von Herbalife, nachdem Großinvestor Carl Icahn bekannt gab, mit 13 Prozent an dem Netzwerk-Vermarkter von Diätprodukten und Kosmetika beteiligt zu sein./tih/gl

 

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