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19.05.2011 15:01

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Aktien New York Ausblick: Moderates Plus - Gute Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Gute Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt dürften der Wall Street am Donnerstag einen freundlichen Handelsauftakt bescheren. In den USA war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche deutlich gesunken. Demzufolge stand der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) (Dow Jones) eine dreiviertel Stunde vor Handelsstart 0,36 Prozent höher. Der Future auf den Nasdaq 100 (NASDAQ 100) stieg um 0,29 Prozent.

 

    Unter den Einzelwerten stehen zum Beispiel Rohstoffwerte wie Alcoa oder ExxonMobil (Exxon Mobil) im Fokus. Sie dürften sowohl von steigenden Verkaufspreisen als auch von dem bevorstehenden Börsengang des weltgrößten Rohstoffhändlers Glencore profitieren. Wie zuvor schon am Aktienmarkt erwartet, legte das Unternehmen den Preis für seine bis zu 1,3 Milliarden Aktien auf 530 Pence je Anteilsschein fest. Unternehmenschef Ivan Glasenberg sprach von einer immensen Nachfrage, die das Angebot bei weitem überstiegen habe. Marktteilnehmer bestätigten dies. Eine Generalprobe für den eigentlichen Handelsstart in der kommenden Woche hatten die Glencore-Titel in dem sogenannten Graumarkt. Dort standen die Titel zuletzt im Plus. Dies hatte bereits in Europa die Stimmung für die Rohstoffe verbessert.

 

    Zudem werden an diesem Donnerstag erstmals die Papiere des weltgrößten beruflichen Online-Netzwerks LinkedIn gehandelt. Das Unternehmen wurde Aktien zu 45 Dollar pro Stück los und erreichte damit den maximal möglichen Preis. Zuvor hatte LinkedIn den Ausgabekurs bereits deutlich angehoben, weil die Nachfrage so stark war.

 

    In den Blick rücken ebenfalls Technologiewerte, nachdem Goldman Sachs die Titel des Chipherstellers Intel von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 21,00 auf 20,00 US-Dollar gesenkt hatte. Der 22-prozentige Kursanstieg binnen eines Monates infolge des Ergebnisausweises sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst James Covello in einer Branchenstudie. Das begründete der Experte mit dem im Jahresverlauf vermutlich nachlassenden Prozessorabsatz und einem zunehmenden Wettbewerb durch ARM-basierte (ARM) Chips bei Tablets und normalen Computern. Die Intel-Aktien notierten daraufhin im vorbörslichen US-Handel ebenso im Minus wie die Titel des Herstellers von Chip-Produktionsmaschinen Applied Materials, die Goldman auf "Neutral" gesenkt hatte./la/tih

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