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07.11.2011 14:51

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Aktien New York Ausblick: Schwächer - Sorgen um Stabilität Italiens

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Die wichtigsten US-Indizes werden am Montag etwas schwächer erwartet. Nachdem sich für Griechenland eine Übergangsregierung abzeichnet, schauen die Märkte wieder verstärkt auf die Entwicklung in Italien. Silvio Berlusconi kämpft vor den Haushaltsberatungen am Dienstag um sein politisches Überleben. Der italienische Ministerpräsident dementierte jedoch laut Nachrichtenagentur Ansa Gerüchte vom Mittag, nach denen er bald zurücktreten könnte. Währenddessen haben sich die Sorgen um eine Ansteckung Italiens erhöht: Am Morgen kletterten die Renditen zehnjähriger italienischer Staatsanleihen auf 6,638 Prozent und damit auf einen Rekordabstand zu den als sicher geltenden deutschen Bundesanleihen gleicher Laufzeit.

 

    Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) lag rund eine halbe Stunde vor dem Handelsauftakt mit 0,43 Prozent im Minus, nachdem der Leitindex in der Vorwoche rund zwei Prozent verloren hatte. Der Future auf den Nasdaq 100 (NASDAQ 100) gab um 0,31 Prozent nach. Marktstratege Stan Shamu von IG Markets sieht aufgrund der Entwicklungen in Europa weitere Unsicherheit an den Märkten.

 

    In Griechenland verdichten sich die Anzeichen, dass der frühere Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Lucas Papademos, neuer Ministerpräsident werden könnte. Am Sonntagabend hatte der bisherige Premierminister Giorgos Papandreou seinen Rücktritt akzeptiert, um den Weg für eine Übergangsregierung freizumachen. Bis Montagabend soll sie unter Beteiligung der beiden großen sozialistischen und konservativen Parteien gebildet werden. Ein wenig in den Hintergrund rückte am Morgen das Treffen der EU-Finanzminister, die Einzelheiten zum Eurorettungsfonds EFSF und der Verstärkung seiner Schlagkraft. Durch einen sogenannten Hebel soll das Volumen von 440 Milliarden Euro auf eine Billion erhöht werden.

 

    Auf Unternehmensseite stehen am Montag keine bewegenden Daten an. Die amerikanischen Banken Bank of America und die Citigroup reagierten vorbörslich kaum auf das politische Tauziehen in Europa. Beide Titel gaben zwischen null und einem Prozent an Wert ab. Time Warner , die nach einem Bericht des "Wall Street Journals" unter Berufung auf Unternehmenskreise eine Milliarde Euro für die niederländische TV-Produktionsfirma Endemol geboten haben sollen, bewegten sich mit einem Viertelprozent Verlust ebenfalls kaum.

 

    Die Elektronik-Kaufhauskette Best Buy plant den Kauf der Anteile von Carphone Warehouse am Gemeinschaftsunternehmen für 1,34 Billionen US-Dollar. An der Börse fand das Vorhaben vorerst kein Gefallen: Der Kurs der Kette gab vorbörslich um etwas mehr als ein Prozent ab.

 

    General Motors (GM) (Motors Liquidation), deren China-Chef mit einer Verdoppelung des jährlichen Absatzes in China bis 2015 auf dann 5 Millionen Fahrzeuge rechnet, konnten von den Nachrichten ebenfalls nicht profitieren und notierten vorbörslich nahezu auf dem Schlusskurs vom Freitag. Am Abend stehen auf Konjunkturseite die US-Konsumentenkredite auf der Agenda./men/ag

 

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