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08.02.2012 19:31

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Aktien New York: Dow mit leichten Verlusten

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Angesichts des weiteren Ringens um das griechische Sparprogramm haben die Standardwerte-Indizes in den USA am Mittwoch nachgegeben. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) rutschte nach einem kaum veränderten Verlauf um  0,20 Prozent auf 12.852,62 Punkte leicht in die Verlustzone, nachdem er am Dienstag auf dem höchsten Stand seit Mitte Mai 2008 geschlossen hatte. Der S&P 500 verlor 0,10 Prozent auf 1.345,76 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite-Index (NASDAQ Composite) den Großteil seiner frühen Gewinne wieder ab und zeigte sich kaum verändert mit plus 0,04 Prozent bei 2.905,19 Punkten. Der Nasdaq 100 (NASDAQ 100) rückte um 0,16 Prozent auf 2.536,00 Punkte vor.

 

    Vor allem widersprüchliche Meldungen über eine angebliche Beteiligung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Schuldenschnitt Griechenlands belasteten. Während anfangs noch Meldungen von einer bedeutenden Rolle der EZB beim griechischen Schuldennachlass "für gute Stimmung an den Märkten" gesorgt hätten, hätten Dementis aus Kreisen der EZB die Aktienmärkte dann wieder zurückgeworfen, sagte ein Marktanalyst und verwies auf die europäischen Börsen, die nach einem freundlichen Verlauf überwiegend leicht im Minus geschlossen hatten. Unterdessen informierte der Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, dass sich die Finanzminister des Euroraums am Donnerstagabend in Brüssel treffen werden. Hauptthema dürfte die Lage in Griechenland sein. Bis Ende dieser Woche will die griechische Regierung ein umstrittenes neues Sparpaket auf den Weg bringen.

 

    Die US-Bankenwerte zeigten sich dennoch großteils wie in Europa weiter im Plus. Sie profitierten von der anhaltenden Hoffnung, dass es in Kürze eine Einigung in der griechischen Schuldenfrage geben wird. Die Aktien der Bank of America waren mit plus 2,04 Prozent auf 8,01 US-Dollar Favorit im Dow. JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) legten um 0,79 Prozent zu und im S&P-100-Index gewannen die Titel der Citigroup 2,09 Prozent.

 

    Die Aktien von Walt Disney stiegen nach Quartalszahlen im Dow um 0,73 Prozent auf 41,28 Dollar und die des Rivalen Time Warner um 0,66 Prozent auf 38,35 Dollar. Die Unterhaltungsindustrie läuft auf Volldampf: Bei Walt Disney strömten die Menschen in die Freizeitparks oder buchten eine Kreuzfahrt, bei Time Warner schalteten sie den Fernseher ein oder gingen ins Kino. Beide Medienkonzerne wuchsen im vergangenen Quartal, wenngleich einzelne Sparten Probleme machten.

 

    Die Anteilsscheine des drittgrößten US- Mobilfunkanbieters Sprint Nextel, die zeitweise bis auf 2,28 Dollar gefallen waren, erholten sich etwas und gaben zuletzt im S&P 100 um 1,22 Prozent auf 2,42 Dollar nach. Sprint hatte im vierten Quartal wegen Subventionen für das "iPhone" einen im Vorjahresvergleich höheren Verlust von 1,3 Milliarden Dollar verzeichnet. Die im Dow notierten Aktien der Konkurrenten AT&T und Verizon (Verizon Communications) legten derweil um rund 0,2 Prozent zu.

 

    Der schweizerische Pharmakonzern Roche gibt trotz einer Abfuhr im Übernahmekampf um die Generikafirma Illumina nicht auf, was deren Aktien im Nasdaq 100 ein Plus von 1,25 Prozent einbrachte. Eine einvernehmliche Übernahmevereinbarung mit Illumina bleibe das Ziel, hatte Roche-Chef Severin Schwan gesagt./ck/he

 

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