28.06.2013 20:48
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Aktien New York: Dow moderat im Minus - Blackberry brechen ein, Nike sehr fest

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) hat am Freitag zwischen Gewinnen und Verlusten gependelt. Nach einem schwächeren Start drehte er zeitweise moderat ins Plus und gab rund eineinhalb Stunden vor Börsenschluss 0,25 Prozent auf 14.986,94 Punkte nach. Die Anleger würden derzeit die teils schwachen aktuellen Konjunkturdaten sowie die neuen Aussagen zum Thema Geldpolitik abwägen, hieß es am Markt.

    Auf Wochensicht gewann der Dow damit bislang 1,3 Prozent hinzu und legte auch im Quartalsvergleich zu. Seit Jahresbeginn beträgt sein Plus bislang etwas mehr als 14 Prozent. Auf Monatssicht dagegen steht ein knapp einprozentiger Verlust zu Buche, der vor allem durch die Aussagen des Notenbankchefs über einen Zeitplan zur Drosselung der Anleihekäufe ausgelöst wurde. Der breit gefasste S&P-500-Index (S&P 500), der in den vergangenen drei Tagen die deutlichste Rally seit Januar verzeichnet hatte, zeigte sich vor dem Wochenende mit plus 0,06 bei 1.614,11 Punkten fast unverändert. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) rückte um 0,51 Prozent auf 2.2921,56 Punkte vor.

    Im Juni hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago stärker als erwartet eingetrübt. Er blieb allerdings über der wichtigen Marke von 50 Punkten und signalisiert eine wirtschaftliche Belebung. Werte unter 50 weisen auf einen Rückgang hin. Aufmerksamkeit fanden auch die Aussagen des Notenbank-Direktionsmitglieds Jeremy Stein, der - wie bereits Fed-Chef Ben Bernanke - signalisierte, dass das Anleihekaufprogramm gedrosselt werde, sobald die Arbeitslosenquote auf sieben Prozent sinkt. Fed-Präsident Jefferey Lacker betonte an diesem Tag außerdem, dass die Märkte schwankungsanfällig bleiben dürften, solange in der Politik darüber debattiert werde, wie und wann die Politik des billigen Geldes zurückgefahren werde.

    Auf Unternehmensseite standen vor dem Wochenausklang vor allem die Papiere von Blackberry, Nike und Pfizer im Fokus. Der Smartphone-Hersteller (Blackberry) sorgte mit seiner Bilanz für das erste Geschäftsquartal für eine herbe Enttäuschung. Er hatte von seinen komplett neu entwickelten Handys deutlich weniger als erwartet abgesetzt und meldete nun einen Fehlbetrag im hohen zweistelligen Millionen-Dollarbereich. Die Blackberry-Aktien brachen um knapp 28 Prozent auf 10,47 US-Dollar ein. Analyst James Moorman von S&P Capital senkte daraufhin sein Kursziel kräftig um 2,50 auf 9,50 Dollar und bekräftigte seine Verkaufsempfehlung. Vor allem der Verlust von vier Millionen Kunden sei sehr beunruhigend und dies dürfte sich weiter fortsetzen, befürchtet er.

    Die Anteilsscheine des Beratungsunternehmens Accenture zählten ebenfalls zu den großen Verlierern. Sie fielen nach einem enttäuschenden vierten Geschäftsquartal um 10,51 Prozent.

    Das Geschäft des größten Sportartikel-Konzerns Nike floriert dagegen. Im vierten Geschäftsquartal von März bis Mai war der Umsatz um 7 Prozent gestiegen und der Gewinn hatte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 22 Prozent zugelegt. Ein Analyst, der die Titel mit "Neutral" beurteilt, sprach von guten, aber nicht herausragenden Zahlen. Die Aktien, die zum Handelsstart noch rund ein Prozent verloren hatten, legten nun um 2,10 Prozent zu.        

    Die Papiere von Pfizer legten im Dow um 0,43 Prozent zu. Der Konzern hatte am Vorabend nachbörslich ein neues Aktienrückkaufprogramm über 10 Milliarden Dollar angekündigt.

    News Corp. verloren 0,31 Prozent. Nach Börsenschluss wird der Konzern von Rupert Murdoch in das Verlagsunternehmen News Corp und das Fernsehsender- und Filmaktivitätengeschäft 21st Century Fox aufgespalten. Am 1. Juli dann wird die News Corp. in den S&P 500 aufgenommen. Ausscheiden muss dafür der Einzelhändler Apollo . Dessen Papiere gewannen 3,18 Prozent./ck/he

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10.04.2017Nike buyDeutsche Bank AG
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22.03.2017Nike buyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
22.03.2017Nike buyUBS AG
22.03.2017Nike overweightJP Morgan Chase & Co.
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22.03.2017Nike buyUBS AG
22.03.2017Nike overweightJP Morgan Chase & Co.
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