NEW YORK (dpa-AFX) - Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Montag belastet von Sorgen um die Entwicklung des Haushaltsstreits etwas leichter in den verkürzten Handel gestartet. Einigen sich Regierung und Republikaner nicht bis Silvester, treten in den USA massive Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Kraft. Diese würde laut Ökonomen die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen und so auch die Weltwirtschaft belasten. Nach Einschätzung von Senator Joseph Lieberman werden Demokraten und Republikaner vor dem Jahresende wahrscheinlich keine Lösung finden.
Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) gab anderthalb Stunden nach dem Handelsstart um 0,27 Prozent auf 13.154,69 Punkte nach. Der breit gefasste S&P-500-Index (S&P 500) verlor 0,26 Prozent auf 1.426,44 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq sackte der Composite-Index (NASDAQ Composite) um 0,34 Prozent auf 3.010,74 Punkte ab. Der Auswahlindex NASDAQ 100 (NASDAQ 100) fiel um 0,33 Prozent auf 2.655,84 Punkte.
Marktbewegende Unternehmens- oder Konjunkturmeldungen lagen nicht vor. Börsianer berichteten von äußerst dünnen Umsätzen. "Es gibt viel Unsicherheit", sagte ein Händler. "Der Markt ist vorsichtig geworden."
An der Spitze des Dow Jones standen 3M (3M) mit einem Aufschlag von 0,55 Prozent. Schwächster Wert waren Hewlett Packard (Hewlett-Packard (HP)) mit einem Minus von 2,16 Prozent.
Außerhalb des Standardwerteindex verloren Research In Motion (RIM) weitere 1,56 Prozent auf 10,74 US-Dollar. Am Freitag waren die Titel des angeschlagenen Blackberry-Herstellers um 23 Prozent eingebrochen, nachdem Äußerungen von Unternehmenschef Thorsten Hein Befürchtungen ausgelöst hatten, die Erlöse durch Service-Gebühren könnten künftig deutlich sinken./he