28.06.2013 22:30

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Aktien New York Schluss: Dow im Minus - Seit Jahresbeginn knapp 14% Gewinn


    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) hat am Freitag zum Quartalsende nachgegeben. Den Nasdaq-Indizes dagegen gelang im Handelsverlauf der Sprung und knappe Verbleib in der Gewinnzone. Die Anleger hätten die gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten sowie die neuen Aussagen von Notenbank-Mitgliedern zum Thema Geldpolitik abgewogen, hieß es am Markt.

    Der Dow ging mit einem Minus von 0,76 Prozent bei 14.909,60 Punkten aus dem Handel. Deutlich abwärts ging es vor allem wenige Minuten vor Börsenschluss. Auf Wochensicht gewann der US-Leitindex damit 0,75 Prozent und legte im Quartalsvergleich noch etwas deutlicher zu. Seit Jahresbeginn liegt sein Plus damit knapp unter 14 Prozent. Auf Monatssicht hingegen verbuchte er sein erstes Minus in diesem Jahr. Vor allem die Aussagen des Notenbankchefs über einen Zeitplan zur Drosselung der Anleihekäufe waren der Grund dafür gewesen.

    Der breit gefasste S&P-500-Index (S&P 500), der in den vergangenen drei Tagen die deutlichste Rally seit Januar verzeichnet hatte, ging mit einem Minus von 0,43 Prozent bei 1.606,28 Punkten in das Wochenende. Der überwiegend mit Technologietiteln besetzte Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) rückte hingegen um moderate 0,09 Prozent auf 2.909,60 Punkte vor.

    Im Juni hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago stärker als erwartet eingetrübt. Er blieb allerdings über der wichtigen Marke von 50 Punkten und signalisiert eine wirtschaftliche Belebung. Die endgültige Verbraucherstimmung, die von der Universität Michigan erhoben wird, fiel nicht ganz so positiv aus wie zuerst ermittelt. Sie hielt sich aber in der Nähe ihres zuvor erreichten sechsjährigen Höchststandes. Das wiederum lässt erwarten, dass der private Verbrauch im Jahresverlauf eine wichtige Wirtschaftsstütze bleiben wird.

    Aufmerksamkeit fanden am Markt auch die Aussagen des Notenbank-Direktionsmitglieds Jeremy Stein. Er signalisierte - wie bereits Fed-Chef Ben Bernanke -, dass das Anleihekaufprogramm gedrosselt werde, sobald die Arbeitslosenquote auf sieben Prozent sinkt. Dies könnte seines Erachtens bereits im September der Fall sein./ck/he

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