DAX8.352-2,1%  Dow15.295-0,1%  Euro1,29350,6% 
ESt502.777-2,1%  Nas3.459-0,1%  Öl102,50,2% 
TDax961,0-1,5%  Nikkei14.484-7,3%  Gold1.3911,6% 

08.11.2012 20:06

Senden

Aktien New York: Schwächer - Fiskalklippe bereitet den Anlegern Sorge

Bank of America zu myNews hinzufügen Was ist das?


    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem Kursrutsch zur Wochenmitte haben die US-Börsen am Donnerstag weiter nachgegeben. Positive Konjunkturdaten gerieten in den Hintergrund. Es überwogen vielmehr Händlern zufolge wieder die Sorgen, dass Demokraten und Republikaner sich nicht auf Sparkompromisse einigen können. In diesem Fall würden zu Beginn des neuen Jahres automatisch enorme Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in Kraft treten, um das Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen. Sollte es den Politikern nicht gelingen, diese fiskalische Klippe zu überwinden, dürfte die Wirtschaft unter Druck geraten, wird befürchtet. Schlimmstenfalls drohe in den USA eine neue Rezession.

 

    Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) sank um 0,52 Prozent auf 12.865,00 Punkte, nachdem er bereits am Mittwoch aus Sorge vor der weiteren Wirtschaftsentwicklung einen mehr als zweiprozentigen Verlust verbucht hatte. Für den marktbreiten S&P 500-Index (S&P 500) ging es zuletzt um 0,69 Prozent auf 1.384,88 Punkte nach unten. Die Indizes der Technologiebörse Nasdaq gaben ebenfalls nach: Der Composite Index (NASDAQ Composite) fiel um 0,84 Prozent auf 2.912,58 Punkte, und der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) büßte 0,86 Prozent auf 2.590,29 Punkte ein.

 

    Das Defizit in der US-Handelsbilanz war im September unerwartet gesunken. Der Fehlbetrag betrug 41,5 Milliarden US-Dollar. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 45,0 Milliarden Dollar gerechnet. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche waren ebenfalls überraschend weiter zurückgegangen.

 

    Unter den Einzelwerten sorgte vor allem die langsam auslaufende Berichtssaison für Gesprächsstoff. So war zum ersten Mal seit neun Jahren ein Monatsumsatz der Fastfood-Kette McDonalds unter den Vorjahreswert gesunken. Die Erlöse der Burger-Kette waren im Oktober um 1,8 Prozent gefallen. Vor allem in den USA, wo der Konzern rund ein Drittel seines Umsatzes einfährt, waren die Gäste ausgeblieben. Aber auch in Europa hatten weniger Menschen zu Big Mac, Cheeseburger und Co gegriffen. Die McDonalds-Titel büßten als zweitschwächster Wert im Dow 2,12 Prozent auf 85,04 US-Dollar ein.

 

    An der Indexspitze erholten sich die am Mittwoch noch stark unter Druck geratenen Finanzwerte. So kletterten Bank of America an der Indexspitze um 3,20 Prozent. Die Aktien von JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) stiegen um 0,67 Prozent.

 

    Die ersten Geschäftszahlen der Kraft-Nachfolgefirma Mondelez International nach der Loslösung vom nordamerikanischen Lebensmittel-Geschäft sahen ebenfalls trübe aus. Wegen Umbaukosten sowie geschäftlichen "Fehltritten", wie es Konzernchefin Irene Rosenfeld am Mittwoch genannt hatte, war der Gewinn des Milka- und Philadelphia-Herstellers im dritten Quartal um 29 Prozent eingebrochen. Mondelez-Papiere sanken um 0,10 Prozent.

 

    Der Chiphersteller Qualcomm (QUALCOMM) aber überzeugte mit seiner am Vorabend vorgelegten Quartalsbilanz. Die Anteilsscheine schnellten um 5,64 Prozent nach oben./la/he

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu Bank of America Corp.

  • Relevant
    1
  • Alle
    5
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Twitter
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  •  Reload 
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören
Twitter: Tweets mit dem Cashtag des Unternehmens

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
15.05.13Bank of America haltenDeutsche Bank AG
07.01.13Bank of America haltenIndependent Research GmbH
21.12.12Bank of America verkaufenJMP Securities LLC
19.12.12Bank of America strong buyRaymond James Financial, Inc.
12.12.12Bank of America overweightJP Morgan Chase & Co.
19.12.12Bank of America strong buyRaymond James Financial, Inc.
12.12.12Bank of America overweightJP Morgan Chase & Co.
19.11.12Bank of America buyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
12.11.12Bank of America kaufenDie Actien-Börse
24.10.12Bank of America strong buyRaymond James Financial, Inc.
15.05.13Bank of America haltenDeutsche Bank AG
07.01.13Bank of America haltenIndependent Research GmbH
19.10.12Bank of America neutralNomura
18.10.12Bank of America neutralUBS AG
18.10.12Bank of America haltenIndependent Research GmbH
21.12.12Bank of America verkaufenJMP Securities LLC
23.01.12Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
27.10.11Bank of America verkaufenRaiffeisen Centrobank AG
20.10.11Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
14.09.11Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Bank of America Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen