24.06.2013 20:06
Bewerten
(0)

Aktien New York: Verluste - Sorgen um Entwicklung in China

    NEW YORK (dpa-AFX) - Die zum Teil dramatischen Kurseinbrüche in Asien haben die US-Aktienmärkte am Montag unter Druck gesetzt. Die Sorgen um die Liquidität der chinesischen Banken und die Angst vor einem Ende der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) lasteten auf den Märkten, sagten Beobachter.

    Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) büßte 0,92 Prozent auf 14.663,63 Punkte ein. Der breit gefasste S&P-500-Index (S&P 500) verlor 1,23 Prozent auf 1.572,85 Punkte. Der Nasdaq 100 (NASDAQ 100) sank um 1,03 Prozent auf 2.848,16 Punkte.

    Nachdem bereits in den vergangenen Tagen die Weigerung der chinesischen Notenbank, mehr Geld in die Märkte zu pumpen, die Geldmarktsätze auf Rekordwerte getrieben hatte, brachen nun zum Wochenauftakt an der chinesischen Festlandbörse die Kurse erdrutschartig ein. Grund war eine im Internet veröffentlichte und auf den 17. Juni datierte Aufforderung des Instituts an die heimischen Banken, die Risiken aus der Kreditexpansion zu kontrollieren. Das Finanzsystem Chinas sei ausreichend mit Liquidität versorgt. Der Index CSI 300 brach zeitweise um mehr als 9 Prozent ein und ging am Ende mit einem Abschlag von über 6 Prozent aus dem Handel.

    "In China schwillt schon viel zu lange eine Kreditblase", sagte ein Analyst. Die Regierung versuche nun, die Wirtschaft wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

    Aber auch die Sorge vor dem Ende der lockeren Fed-Politik trieb die Börsianer weiter um. Die am (morgigen) Dienstag veröffentlichten Konjunkturdaten dürften Volkswirten zufolge auf eine Erholung der US-Wirtschaft deuten - womit die Fed in ihrem Vorhaben bestätigt werden könnte, die Anleihekäufe bald zu drosseln. Notenbank-Chef Ben Bernanke hatte in der vergangenen Woche eine erste Reduzierung der Bondkäufe für den späteren Jahresverlauf 2013 signalisiert, sollte sich die konjunkturelle Erholung wie von der Fed erhofft fortsetzen.

    Titel des Flugzeugbauers Boeing fielen um 2,11 Prozent auf 97,87 US-Dollar. Die Pannenserie beim 787 "Dreamliner" geht weiter. Am Sonntag hatte ein Flugzeug der US-Gesellschaft United Airlines kurz nach dem Start in Houston umkehren und wieder landen müssen. Es habe ein Problem mit der Bremsanzeige gegeben, sagte eine Sprecherin der Airline am Montag.

    Die Aktien des Kabelnetzbetreibers Liberty Global gaben um 0,63 Prozent nach. Im Übernahmepoker um Kabel Deutschland deutet einiges derzeit auf einen Sieg von Vodafone  hin. Der britische Mobilfunker will für den deutschen Kabelnetzbetreiber 87 Euro je Anteil bieten - inklusive Schulden kommen so 10,7 Milliarden Euro zusammen. Die Führungsspitze von Kabel Deutschland empfiehlt den Aktionären, dieses Gebot anzunehmen. Offen ist aber, wie Liberty Global reagiert. Denn der US-Konzern könnte Vodafone noch in die Quere kommen. Die Anteilsscheine von Vodafone notierten in London kaum verändert und stemmten sich damit gegen den negativen Markttrend. Die Papiere von Kabel Deutschland stiegen als einer von nur zwei Gewinnern im MDAX (MDAX) um 1,66 Prozent.

    Die Anteilsscheine von Apple fielen erstmals seit April wieder kurz unter 400 US-Dollar. Nach negativen Analystenkommentaren waren die Titel bis auf 398,05 Dollar abgesackt, bevor sie sich etwas erholten und zuletzt noch um 2,86 Prozent auf 401,84 Dollar nachgaben. Jefferies etwa hatte das Kursziel für die Aktien von 420,00 auf 405,00 Dollar gesenkt und dies mit dem Überangebot an unverkauften iPhones begründet.

    Um knapp zwei Prozent nach unten ging es für die Papiere von Barrick Gold . Die Titel des Goldkonzerns litten unter dem Verfall des Goldpreises./la/he

Nachrichten zu Apple Inc.

  • Relevant
    1
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Gerüchte angeheizt
Apple will mit Chinesen Autobatterien bauen: Unerwartete Konkurrenz für Tesla?
Hoffnungen auf ein hauseigenes "Apple Car" hatte Tim Cook bereits sinngemäß eine Absage erteilt. Nun wurde jedoch bekannt, dass Apple mit einem chinesischen Autobatteriehersteller gemeinsame Sache macht. Welchen Plan verfolgt Apple dabei wirklich?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Apple Inc.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
19.07.2017Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
17.07.2017Apple overweightMorgan Stanley
11.07.2017Apple HoldDeutsche Bank AG
05.07.2017Apple buyNomura
19.06.2017Apple BuyMaxim Group
19.07.2017Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
17.07.2017Apple overweightMorgan Stanley
05.07.2017Apple buyNomura
19.06.2017Apple BuyMaxim Group
12.06.2017Apple buyUBS AG
11.07.2017Apple HoldDeutsche Bank AG
23.05.2017Apple neutralWells Fargo & Co
03.05.2017Apple Equal weightBarclays Capital
21.02.2017Apple HoldDeutsche Bank AG
01.02.2017Apple HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
26.10.2016Apple overweightMorgan Stanley
26.07.2016Apple SellBGC Partners
29.10.2015Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.10.2014Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
10.09.2014Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich leichter -- Dow verliert -- VW-, Daimler-, BMW-Aktien verlieren kräftig: Deutsche Autoindustrie soll sich abgesprochen haben -- BYD, Tesla, Microsoft, eBay im Fokus

Siemens und Bombardier verhandeln über Eisenbahn-Joint Venture. Gazprom darf mehr Gas nach Deutschland pumpen. S&P stellt Griechenland bessere Bonität in Aussicht. Apple will mit Chinesen Autobatterien bauen: Unerwartete Konkurrenz für Tesla? Bill Gross warnt vor einem möglichen Wirtschaftskollaps. Warum Exxon jetzt plötzlich zum Umweltfreund wird. Bitcoin zurück auf Rekordkurs. General Electric verdient im zweiten Quartal weniger. Erneuter Ether-Diebstahl schreckt die Branche auf.

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten
KW 28: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Die ärmsten Länder der EU
Hier ist das BIP schlechter als im Durchschnitt
Vor diesen Berufen macht die Digitalisierung keinen Halt
Diese Jobs sind besonders stark bedroht
Diese Millionenbeträge verdienten die Sport-Stars in 2017
Diese Profis konnten ihren Kontostand 2017 deutlich verbessern
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine Obergrenze für Flüchtlinge weiter ab. Sind Sie für eine solche Grenze?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Altersvorsorge
10:47 Uhr
Wie berechnet sich meine Rente?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
BMW AG519000
Scout24 AGA12DM8
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Allianz840400
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T
adidas AGA1EWWW
Greiffenberger AG589730
Coca-Cola Co.850663